Zur Sache
Die wichtigsten Fakten zum Rehbach
An der Winzinger Scheide in Neustadt an der Weinstraße hat der Rehbach seinen Ursprung. Dort geht der Bach aus der Teilung des Speyerbachs hervor. Rund zwei Drittel der Wassermengen fließen ab der Teilung in den Speyerbach; ein Drittel in den Rehbach, der unterhalb von Ludwigshafen in den Rhein mündet. Mit 29 Kilometern ist der Rehbach nicht unbedingt ein langes Gewässer, aber auf seinem Weg hat er vor allem eine Bedeutung für die Kläranlagen in Haßloch und Böhl-Iggelheim, wie der Gewässerzweckverband (GZV) Rehbach-Speyerbach auf Anfrage der RHEINPFALZ mitteilt. Dort dient der Rehbach nämlich als Vorfluter. Die Hauptfunktion eines Vorfluters ist die Ableitung von Wasser, in dem Fall von den Kläranlagen.
Der Rehbach verläuft teilweise in Dammlage für einen besseren Hochwasserschutz. In Haßloch wurde die Rehbachverlegung zur Verbesserung des Hochwasserschutzes bereits durchgeführt, in Böhl-Iggelheim ist sie in der erweiterten Planung, heißt es von Seiten des GZV, der seinen Sitz bei der Kreisverwaltung des Rhein-Pfalz-Kreis hat. Auch in Limburgerhof wurde das Gewässer bereits durch einen Fischaufstieg ökologisch aufgewertet.
Beeinträchtigung durch Müll
Besondere Probleme entlang des Rehbachs gab es laut GZV bislang nur durch Sturmschäden, wenn umgefallene Bäume am Gewässer den Abfluss behinderten. Oder der Rehbach wird durch Anwohner beeinträchtigt, die beispielsweise meinen, ihren Kompost oder Abfall am Ufer beseitigen zu müssen.
