Zur Sache II RHEINPFALZ Plus Artikel Die Situation in anderen Orten

Grundschule Waldsee: Viele Schüler müssen auf dem Weg dorthin die Rehhütter Straße überqueren.
Grundschule Waldsee: Viele Schüler müssen auf dem Weg dorthin die Rehhütter Straße überqueren.

In Harthausen sind laut Annabel Pazold, Leiterin der Karl-Hufnagel-Schule, die Durchgangsstraßen Speyerer und Schwegenheimer Straße die gefährlichsten Stellen auf den Schulwegen. An der Einmündung der zur Schule führenden Ludwigstraße gebe es deshalb einen Lotsendienst der Eltern. Dafür ist Pazold sehr dankbar. „Es wäre toll, wenn die Gruppe noch größer wäre“, sagt sie. Direkt an der Schule, die von knapp 130 Kindern besucht wird, sei die Lage in der Regel entspannt. „Viele Kinder kommen zu Fuß, mit dem Rad oder dem Roller. Die Kinder, die mit dem Auto gebracht werden, verteilen sich auf den Zeitraum von 7 Uhr – dem Start der Frühbetreuung – bis 8 Uhr.“ Nach Schulschluss sei es etwas belebter. Die Eltern parkten rund um die Schule oder warteten auf dem Parkplatz.

In Waldsee war jahrelang die Rehhütter Straße die Hauptsorge vieler Eltern, wenn ihre Kinder zur Schule gingen. Kinder aus dem Neubaugebiet im Norden müssen sie überqueren, wenn sie zur Hermann-Gmeiner-Schule wollen. Mittlerweile gibt es dort eine Querungshilfe. Das hat laut Schulleiterin Nadine Wübbe die Sicherheit erhöht, auch wenn auf den Waldseer Hauptstraßen mitunter immer noch schnell gefahren werde. „Wir haben angeregt Laufgruppen zu bilden“, berichtet sie. Das würden auch viele Kinder machen. Einen Elternlotsendienst gebe es nicht, das sei bislang am Mangel an ehrenamtlichen Helfern gescheitert. Elterntaxis seien insbesondere bei Regen ein Problem. Gefahren sieht Wübbe besonders bei Schülern, die mit dem Roller zur Schule kommen. Den Kindern seien die Gefahren im Straßenverkehr nicht so bewusst. In den engen Gassen im Waldseer Ortskern könne es so zu gefährlichen Situationen kommen. Passiert sei glücklicherweise noch nichts.

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