Pirmasens Antrag gegen Corona-Regeln: Gericht setzt Stadt Frist

Das Land hatte Pirmasens zu einer Verordnung gezwungen, derzufolge in den Läden nur noch sogenanntes Termin-Shopping erlaubt ist
Das Land hatte Pirmasens zu einer Verordnung gezwungen, derzufolge in den Läden nur noch sogenanntes Termin-Shopping erlaubt ist.

Beim Neustadter Verwaltungsgericht liegt seit Dienstag ein Schriftsatz aus Pirmasens auf dem Tisch. Die Einzelhändlerin Ilka Knüttel hat sich damit gegen Auflagen der Stadt Pirmasens gewandt. Mit Unterstützung des Einzelhandelsverbandes und anderen Firmen geht sie gegen die aktuell geltenden Corona-Beschränkungen vor. Das Land hatte Pirmasens zu einer Verordnung gezwungen, derzufolge in den Läden nur noch sogenanntes Termin-Shopping erlaubt ist. Laut einem Sprecher des Verwaltungsgerichtes hat nun die Stadt Pirmasens die Möglichkeit, auf den Antrag der Einzelhändlerin zu reagieren. Mit Blick auf die anstehenden Feiertage hat das Gericht der Kommune dazu eine Frist bis Dienstag gesetzt. Wann die Neustadter Richter eine Entscheidung fällen, sei noch offen. Der Sprecher des Pirmasenser Einzelhandelsverbandes, Erich Weiss, sagte zur RHEINPFALZ: „Nun heißt es Daumen drücken, dass sich das Blatt zu Gunsten des Handels wandelt.“

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