Ludwigshafen Weltkriegsbombe auf BASF-Gelände problemlos entschärft

Die Pyramide auf dem BASF-Gelände, in der die Fliegerbombe entschärft wurde.
Die Pyramide auf dem BASF-Gelände, in der die Fliegerbombe entschärft wurde.

Die 250 Kilogramm schwere britische Fliegerbombe, die Ende Juli auf dem Gelände der BASF in Ludwigshafen gefunden worden war, ist am Samstag von Experten des Kampfmittelräumdienstes Rheinland-Pfalz entschärft worden. Nach Angaben einer Sprecherin des Unternehmens verlief die Entschärfung ohne Probleme.

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Die Entschärfung in einer Sandpyramide ist ein bewährtes Verfahren bei der BASF.
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Im Werksteil Nord, wo die Bombe entdeckt worden war, war dafür eine Schutzpyramide errichtet worden, deren Inneres durch ein Zugangsrohr erreichbar war. In dieser Pyramide, die nach dem ägyptischen Pharao Ramses benannt ist, wurde das Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Ab 10.30 Uhr waren zunächst Bereiche außerhalb und innerhalb des BASF-Geländes für den Fahr- und Personenverkehr gesperrt worden. Gegen 10.50 Uhr begann dann die Bombenentschärfung, die nach etwa eineinhalb Stunden geglückt war.

Anschließend wurden die Sperrungen wieder aufgehoben.

40.000 Bomben auf Areal abgeworfen

Das Chemiewerk war eines der Hauptangriffsziele der alliierten Bomberflotten im Zweiten Weltkrieg. Rund 40.000 Bomben wurden auf das Areal abgeworfen. In den vergangenen Jahrzehnten wurden bei Bauarbeiten in der BASF bereits rund 40 Blindgänger in tieferen Erdschichten gefunden.

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