Rheinland-Pfalz Weiter großes Interesse an Impfterminen

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Das Interesse der Rheinland-Pfälzer an einem Termin in einem der 31 Impfzentren des Landes ist weiterhin groß. Bis Dienstag, 13 Uhr, wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums 53.000 Terminregistrierungen für eine Corona-Schutzimpfung vergeben. Dazu kommen 25.000 offene Anmeldungen, die von den Bürgerinnen und Bürgern, die einen Termin haben wollten, noch bestätigt werden müssen. Alle registrierten und berechtigten Impfinteressenten sollen innerhalb von wenigen Tagen ihre beiden konkreten Impftermine sowie einen Aufklärungsbogen, der zum Termin ausgefüllt mitgebracht werden muss, per E-Mail beziehungsweise per Post erhalten.

Die Impfzentren im Land öffnen an diesem Donnerstag. Kurz nach Weihnachten hatten bereits die Impfungen in Alten- und Pflegeeinrichtungen begonnen. Seit Montag können Bürgerinnen und Bürger, die mindestens 80 Jahre alt sind, sowie Mitarbeiter von Heimen oder ambulanten Diensten, die häufig mit alten oder pflegebedürftigen Menschen zu tun haben, online oder telefonisch Impftermine vereinbaren. Termine werden telefonisch unter der Rufnummer 0800 5758100 vergeben. Sie können aber auch über die Internetseite www.impftermin.rlp.de festgemacht werden. Zum RHEINPFALZ-Bericht „Impftermine: Was ein Anrufer wissen muss“ geht’s hier.

„Ich freue mich über die weiter sehr gute Nachfrage und das große Interesse an den Terminen für die Corona-Schutzimpfung“, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD). „Unser Ziel ist es, bis Mitte Februar 120 000 Erstimpfungen in den Impfzentren durchzuführen. Der aktuelle Stand der Terminregistrierung stimmt mich sehr optimistisch, dass wir dieses Ziel erreichen und wir die Termine dazu bereits in den nächsten Tagen werden vergeben können.“

Zwei Tage vor dem offiziellen Start anderer Impfzentren in Rheinland-Pfalz nahm die Einrichtung in Pirmasens am Dienstag intern den Betrieb auf. Auf dem Messegelände der Kommune seien die ersten 200 Personen gegen das Coronavirus geimpft worden - in erster Linie Rettungssanitäter, teilte ein Sprecher der pfälzischen Stadt mit. Die ersten Impfdosen waren demnach am Montagabend in Pirmasens eingetroffen - die Stadt wollte schnell beginnen. Künftig sollen in Pirmasens etwa 125 Menschen täglich behandelt werden, hieß es.

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