Schifferstadt Tante erstochen: Verdächtiger kommt in Psychiatrie
In einer psychiatrischen Klinik wird der 31-jährige Schifferstadter untergebracht, der am Mittwochabend seine 60-jährige Tante erstochen haben soll. Das hat ein Richter am Freitagvormittag entschieden. Nach Angaben der für den Fall zuständigen Staatsanwaltschaft in Frankenthal haben die beteiligten Juristen ebenso wie die ermittelnden Polizisten den Eindruck, dass der Verdächtige bei der Tat nicht schuldfähig gewesen sein dürfte. Von einem Psychiater begutachtet worden ist der Mann aber noch nicht.
Tödliche Hals-Verletzung
Den Ermittlungen zufolge hat er nach einem Streit seine Tante mit einem Messer tödlich am Hals verletzt und auch seine Mutter verwundet. Die Polizei hatte anschließend stundenlang nach ihm gefahndet und dazu auch Spezialkräfte nach Schifferstadt geschickt. Am Donnerstagvormittag haben ihn Beamte dann gefasst, nachdem ein Zeuge den 31-Jährigen erspäht und sie alarmiert hatte.
Wieso die Vermittler vermuten, dass der 31-Jährige auch seine Mutter nicht nur verletzen, sondern umbringen wollte, steht hier.
