Rheinland-Pfalz Privates Busgewerbe: Streik am Mittwoch mit „Fahrgast-Hilfs-Fonds“

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Die Gewerkschaft Verdi hat für den heutigen Mittwoch in Rheinland-Pfalz zu Streiks im privaten Busgewerbe aufgerufen. Verdi rechnet nach eigenen Angaben damit, dass weite Teile des Landes von dem Streik betroffen sein dürften, das gelte auch für den Überland- und Schülerverkehr. Die Gewerkschaft fordert in dem Tarifkonflikt unter anderem die Durchbezahlung von Standzeiten und Fahrzeitunterbrechungen.

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Kommentar

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Die Vereinigung der Arbeitgeberverbände Verkehrsgewerbe Rheinland-Pfalz (VAV) weist auf den vom Land versprochenen Ausgleich für die Erhöhungen des Tarifabschlusses im vergangenen Sommer hin, den es noch nicht gegeben habe. Bereits am Donnerstag und Freitag vergangener Woche hatte es einen Warnstreik gegeben. Jeweils etwa 2000 Beschäftigte hatten nach Angaben von Verdi ihre Arbeit niedergelegt. Weitere Streiks seien für 17. und 18. Mai geplant.

Wie Verdi weiterhin mitteilte, hat die Gewerkschaft gemeinsam mit den Busfahrern einen „Fahrgast-Hilfs-Fonds“ gegründet, um vom Streik besonders betroffene Passagiere unterstützen. Demnach würden etwa 2000 streikende Beschäftigte ein Prozent ihres Weihnachtsgelds - etwa 2,60 Euro - einzahlen. Dies ergebe etwa 5000 Euro. „Fahrgäste, die in große Nöte durch die Streiks geraten sind, haben hier die Möglichkeit, beispielsweise ihre Taxi-, Bahn- oder Tankquittung einzureichen“, heißt es in einer Mitteilung.

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