Rheinland-pfalz Präsenzunterricht für Abschlussklassen: Schulen entscheiden selbst

Ob der Präsenzunterricht bald wieder im Klassenzimmer stattfindet, entscheiden die Schulen.
Ob der Präsenzunterricht bald wieder im Klassenzimmer stattfindet, entscheiden die Schulen.

Während der Fernunterricht für Schüler in Rheinland-Pfalz bis zum 22. Januar verlängert wurde, gilt für Abschlussklassen ab dem 18. Januar eine Sonderregelung. Das hatte Landesbildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) am Mittwoch angekündigt. Wie das Bildungsministerium in Mainz inzwischen mitteilte, können Schulen an ein bis zwei Tagen in der Woche Präsenzunterricht für ihre Abschlussklassen anbieten - also für Klasse 4 in der Grundschule, für Klassen 9 oder 10 in der Realschule PLUS, für die Abiturjahrgänge an Gymnasien (an denen vielerorts allerdings bereits die Abiturprüfungen stattfinden) und für Berufsschulklassen, denen eine Abschlussprüfung bevorsteht. Voraussetzung für den Präsenzunterricht ist demnach, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern im Klassensaal eingehalten werden kann. Dazu muss die Klasse gegebenenfalls geteilt werden.

Ob eine Schule die Option nutzt, Präsenztage für Abschlussklassen anzubieten, bleibe der Schule aber selbst überlassen, bestätigte das Bildungsministerium am Dienstag auf Nachfrage. Die Schulen kennen ihre Situation und ihre Schüler am besten und könnten daher besser einschätzen, ob das Präsenztage-Angebot für ihre Situation sinnvoll ist, heißt es aus dem Ministerium.

Ob die Abschlussklassen-Schüler andererseits die angebotenen Präsenzunterricht-Tage nutzen, bleibt - je nach Alter - ihnen selbst oder den Eltern überlassen: Auch für Abschlussklassen gilt bis auf Weiteres keine Präsenzpflicht.

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