Coronavirus Landesweite Inzidenz steigt weiter ungebremst

Nach der Abschaffung der Warnstufen durch das Land sind wir dazu übergegangen, in der Grafik wieder die Inzidenzen in den Pfälze
Nach der Abschaffung der Warnstufen durch das Land sind wir dazu übergegangen, in der Grafik wieder die Inzidenzen in den Pfälzer Städten und Landkreisen darzustellen.

Für das Land Rheinland-Pfalz meldet das Landesuntersuchungsamt (LUA) am Freitag 2.542 neue laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) seit Donnerstag. Damit steigt die Anzahl der bisher bekannt gewordenen Infektionen seit Beginn der Pandemie auf 228.202 landesweit. Sechs Menschen sind laut den LUA-Daten im Zusammenhang mit einer Infektion seit Donnerstag als verstorben gemeldet worden, das sind 4257 seit Februar 2020. Die Anzahl der akuten Infektionen gibt das LUA mit 29.010 an. 11.871 Personen seien seit Beginn der Pandemie ins Krankenhaus gebracht worden. 194.935 Personen gelten als von der Infektion genesen.

 

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Für die Pfalz wurden 1000 neue Infektionen gemeldet. Die Anzahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Fälle liegt damit für die Pfalz bei 86.850. Es werden außerdem fünf neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gemeldet. 1789 Menschen wurden damit seit Februar 2020 in der Pfalz als verstorben registriert. 71.784 Personen gelten als genesen. Akute Fälle gibt es derzeit 13.277 in der Pfalz, 4487 Menschen mussten bisher wegen Covid-19 ins Krankenhaus.

Leitindikator Hospitalisierungsinzidenz

 

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Die landesweite Hospitalisierungsinzidenz – also die Krankenhausfälle pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen – stieg auf 4,01 (Donnerstag: 3,72). Aktuell gilt bei einer Hospitalisierungsinzidenz von mehr als 3 die 3G-Regel in öffentlichen Verkehrsmitteln und 2G für Veranstaltungen, Restaurantbesuche und ähnliches. 3G bedeutet, dass Geimpfte, Genesene und negativ Getestete Zugang haben; bei 2G haben nur Geimpfte und Genesene Zugang. Bei einer Hospitalisierungsinzidenz von mehr als 6 gilt für Veranstaltungen und ähnliches die 2G+-Regel; in diesem Fall ist zusätzlich zum Nachweis der Impfung oder Genesung noch ein aktueller beglaubigter negativer Test nötig. Bei einer Hospitalisierungsinzidenz von mehr als 9 muss die Landesregierung über weitere Maßnahmen entscheiden.

Sieben-Tage-Inzidenz

 

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Die Sieben-Tage-Inzidenz – die Anzahl der neu bestätigten Infektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen – ist von Donnerstag auf Freitag weiter ungebremst gestiegen und liegt nun bei 300. Für Geimpfte beträgt die Inzidenz 164,3 (Donnerstag: 163,3) und für ungeimpfte Menschen 596,8 (Donnerstag: 552,4). Die drei Orte mit den Landesweit höchsten Inzidenzen liegen in der Pfalz: der Kreis Germersheim (552,6), die Stadt Speyer (488,7) und die Stadt Neustadt (480,2). Die pfalzweit niedrigsten Inzidenzen haben der Donnersbergkreis (245,2), der Kreis Kreis Kaiserslautern (245,7) und der Kreis Kusel (257,2); sie alle sind weit von der Stadt Trier weg, die mit 158 die landesweit niedrigste Inzidenz aufweist.

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Hinweise:

Quelle: Die aktuellen Corona-Zahlen werden jeden Tag vom rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerium aktualisiert und bereitgestellt. Auf dieser Grundlage aktualisiert die Redaktion täglich die Corona-Karten für die Pfalz. Wie das Ministerium auf seiner Internetseite informiert, entsprechen die Zahlen den laborbestätigten Fällen einer COVID-19 Erkrankung mit Meldeadresse in Rheinland-Pfalz, die über die Meldesoftware des Robert Koch-Instituts (RKI) gesammelt werden. Die Fälle in Rheinland-Pfalz werden von den jeweiligen Gesundheitsämtern über die Landesmeldestelle beim Landesuntersuchungsamt an das Robert Koch-Institut übermittelt. Die Zahlen beinhalten keine Schätzung der Dunkelziffer (nicht erkannte oder bestätigte Corona-Fälle).

Zahlen-Schwankungen: Hin und wieder kommt es laut der Pressestelle des Gesundheitsministeriums vor, dass die Gesundheitsämter Zahlen vom Vortag korrigieren müssen, weil eine Person zunächst einer falschen Stadt oder einem falschen Landkreis zugeordnet war. Deswegen kann es passieren, dass eine bestimmte Zahl niedriger als am Vortag ist. Auch am Wochenende werden nicht immer alle aktuellen Fallzahlen gemeldet. Desweiteren können die Angaben der Gesundheitsämter und die des LUA im Laufe eines Tages voneinander abweichen, weil unterschiedliche Datenbestände und Zeiträume betrachtet werden.

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