Limburgerhof Ameiseninvasion: Erste Bekämpfung zeigt offenbar Wirkung
Im Limburgerhofer Rathaus ist man zufrieden mit dem ersten Einsatz zur Bekämpfung der invasiven Ameisenart „Tapinoma magnum“. „Es hat Wirkung gezeigt“, betont Ordnungsamtsleiter Heiko Beckmann im RHEINPFALZ-Gespräch. Er habe sich vor Ort im Odenwaldring und in der Hardenburgstraße ein Bild von der Lage gemacht. Und das große Gewusel sei nach dem ersten Auftritt einer Darmstädter Fachfirma nach seinen Angaben nicht mehr zu sehen gewesen. „Aber wir wissen, dass es mit dem einmaligen Einsatz nicht getan ist“, ergänzt Beckmann. In den nächsten Wochen soll die Firma wieder anrollen.
„Die nächste Bekämpfung findet auf jeden Fall im September statt“, betont Limburgerhofs Bürgermeister Andreas Poignée (CDU). Die Firma sei beauftragt worden, monatlich die Ameisen zu bekämpfen. Man müsse abwarten, wie es in den Wintermonaten aussehe. Aber Poignée macht deutlich, dass er nicht gewillt ist, ein Risiko einzugehen.
Die invasive Ameisenart „Tapinoma magnum“ war zum ersten Mal im vergangenen Jahr in Limburgerhof aufgetreten. Im Frühjahr 2023 hat der Bürgermeister die Ameisenplage zur Chefsache erklärt. Die Gemeinde hat zuerst selbst versucht, die Insekten zu bekämpfen. Allerdings erfolglos. Jetzt versucht eine Spezialfirma aus Darmstadt mit einem Heißwasser-Schaum-Gemisch ihr Glück.