Interview RHEINPFALZ Plus Artikel WEG-Chef Forsch zu Neustadt bewegt: „Die Stimmung war gut“

Christian Forsch
Christian Forsch

Wir wollten von Christian Forsch (30), Geschäftsführer der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft (WEG), wissen, wie er die zwei Tage „Neustadt bewegt“ erlebt hat.

Herr Forsch, „Neustadt bewegt“ sollte ein Dankeschön sein fürs Zusammenhalten im Lockdown: Hat das gut funktioniert?
Ja. Wir fanden es sehr schön, dass schon beim offiziellen Startschuss durch unseren Oberbürgermeister Marc Weigel am Freitag auch viele Helfer aus der Stadtverwaltung und von den Hilfsorganisationen mit von der Pandemie betroffenen Händlern und Gastronomen und Kulturschaffenden an der Stiftskirche zusammengekommen sind.

Zugleich sollte von den beiden Tagen ja etwas Aufbruchstimmung ausgehen. Was haben Sie von den Geschäftsleuten gehört?
Es gab viel Lob, die Stimmung war sehr gut. Besucher, Händler und Gastronomen und das Organisationsteam sind sehr zufrieden mit der guten Resonanz. Die Pandemie zwingt uns ja immer noch zur Vorsicht.

Sind noch weitere Aktionen geplant in diesem Jahr, um dem Innenstadt-Handel Schwung zu geben?
Auf jeden Fall! Es sollen im zweiten Halbjahr auch wieder verkaufsoffene Sonntage stattfinden, wenn die rechtlichen Rahmenbedingungen das jeweils ermöglichen. Wir wollen – aber wir brauchen ja dafür immer sogenannte Anlass-Veranstaltungen, die dann auch zulässig sein müssen. Ansonsten werden wir unsere flankierenden Maßnahmen wie das kostenlose Parken im Klemmhof, bewachtes Fahrradparken und die Kinderbetreuung an Samstagen vorerst weiterführen.

Bei der Werbung für „Neustadt bewegt“ fiel mir auf, dass Sie das Ganze natürlich bewerben wollten – aber auch nicht übertreiben, weil man einen großen Ansturm fürchtete. Hat das funktioniert?
Das haben Sie richtig beobachtet. Auf eine überregionale Bewerbung der Veranstaltung haben wir verzichtet. Wir waren von unserem OB als Gesamtverantwortlichem angehalten, diese erste große Veranstaltung nach zumindest vorläufigem Abklingen der Pandemie nicht ausufern zu lassen. Die Stadt sollte gut frequentiert, die Lage für uns aber jederzeit beherrschbar bleiben, und das ist uns gelungen. Es war ein schönes Fest von Neustadtern für Neustadter.

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