Neustadt Landesgartenschau: Platz für ein Zwischenlager
Auf einer Fläche am Kreisel zwischen Speyerdorfer und Louis-Escande-Straße im Neustadter Osten will die Handwerkskammer der Pfalz ein Berufsbildungs- und Technologiezentrum bauen. Die Handwerkskammer hat das gut drei Hektar große Grundstück inzwischen von der Stadt gekauft. Vereinbart ist, dass die Fläche während der Landesgartenschau als Parkplatz genutzt werden soll. Im Bauausschuss hat Martina Annawald, Fachbereichsleiterin Stadtentwicklung und Bauwesen, nun informiert, dass sich auf dem Grundstück möglicherweise schon vorher etwas tun könnte, da es der Landesgartenschau-Gesellschaft als Lagerfläche zur Verfügung steht. Annawald erklärte, dass dort bei Bedarf Erdmassen zwischengelagert würden, ehe sie auf dem Gartenschaugelände wieder verbaut werden. Die auf dem Lager entstehenden Hügel wären etwa zwei Meter hoch. Auf RHEINPFALZ-Nachfrage sagte LGS-Geschäftsführerin Anne Pieper, dass diese Fläche eine Zusatzoption sei. Sie sei aber zuversichtlich dass die Zwischenlager-Flächen auf dem LGS-Gelände ausreichen und das Grundstück am Kreisel Louis-Escande-/Speyerdorfer Straße tatsächlich nur als Parkplatz für die LGS genutzt werde. Werner Schreiner (SPD) wollte wissen, ob die mögliche Verschiebung der LGS ins Jahr 2028 auch Auswirkungen aufs Handwerkskammer-Projekt habe. Baudezernent Bernhard Adams sagte, dass er davon nicht ausgehe. Die Handwerkskammer habe jetzt für das Projekt das Verfahren für die Vergabe die Architektenleistung gestartet. Danach stünden weitere Planungsphasen an und Zuschussfragen seien zu klären. Er gehe daher nicht von einem Baustart vor 2029 aus. Zuletzt hatte die Handwerkskammer vom Zeitraum 2028/2029 als Termin für den ersten Spatenstich gesprochen.