Neustadt Hambacher Schloss: Shuttle-Service verschoben

Bus Olli bei einer Probefahrt in Hambach.
Bus Olli bei einer Probefahrt in Hambach.

Der Shuttle-Service mit weitgehend autonom fahrenden elektrobetriebenen Kabinen-Bussen zum Hambacher Schloss wird auf nicht absehbare Zeit verschoben, weil der amerikanische Hersteller des Gefährts, Local Motors, seine Aktivitäten in diesem Bereich einstellt. Das Shuttle-Programm solle aber grundsätzlich weitergehen, erklärte der in Neustadt ansässige Betreiber des Projekts, MoD (Mobility-on-Demand), am Montag auf Anfrage. Man stehe mit drei möglichen neuen Vertragspartnern in Verbindung, so MoD-Sprecherin Kerstin Ullrich. Allerdings: Der Neustart des Shuttle-Betriebs, der eigentlich für März geplant war, werde sich um einen nicht vorhersehbaren Zeitraum verschieben, weil die technischen und juristischen Details mit einem neuen Vertragspartner sorgfältig ausgearbeitet werden müssten, so Ullrich. Kompliziert werde die Situation auch dadurch, dass kein Hersteller sowohl die E-Kleinbusse mit Platz für jeweils sieben Passagiere als auch die Technologie für – weitgehend – autonomes Fahren zur Verfügung stellen könne, sodass immer zwei Vertragspartner gefunden werden müssen. Bislang fahren die Kleinbusse zwar autonom, allerdings mit einem Operator an Bord, der händisch eingreifen kann. Ziel in einigen Jahren ist laut MoD der Betrieb ohne Operator von einem zentralen Leitstand aus.

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