Meinung
Agri-PV: Erheblicher Druck auf die Winzer
Der Termin beim DLR in Mußbach war durchaus etwas kurios: Die gute Laune der Gäste wollte nicht so ganz zur von allen diagnostizierten Krise im Weinbau passen. Mit der Fröhlichkeit wollte man Aufbruchstimmung signalisieren. Denn nur zu jammern, bringt den Winzern ja keine Kunden. Also müssen neue Wege gefunden werden. Und dafür war der Montag ein wichtiger Tag. Natürlich werden aus den Winzern nun keine Sonnenstromproduzenten. Das wäre aberwitzig. Aber das Agri-PV-Projekt ist so angelegt, dass es den Betrieben Wege aufzeigt, mit Sonnenstrom Kosten zu reduzieren, neue Einnahmen zu generieren und sich auf die Energiewende einzustellen. Das sind zentrale Stellschrauben, um fit für die Zukunft zu werden. Dass die Federführung für dieses wegweisende Projekt in der Pfalz liegt, macht die Verantwortlichen stolz und könnte für einen Schub sorgen, möglichst viele Winzer dafür zu begeistern.

Dürfen wir nachschenken?
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