Ludwigshafen RHEINPFALZ Plus Artikel Zweite Förderschule: Arbeiten für Ausweichstandort kommen voran

Hier kommt der Ausweichstandort der Förderschule hin.
Hier kommt der Ausweichstandort der Förderschule hin.

Die Arbeiten für den Ausweichstandort der zweiten Förderschule mit dem Schwerpunkt ganzheitlicher Entwicklung machen laut Stadtverwaltung derzeit große Fortschritte.

Auf dem dafür vorgesehenen Grundstück in der Gabriele-Münter-Straße in Rheingönheim wird aktuell eine Schottertragschicht eingebracht, die zur Gründung einer dreigeschossigen Containeranlage dient. Dort wird in den nächsten Jahren die Förderschule mit 30 Klassen für 240 Schüler mit allen dazugehörigen Nebenräumen wie Gymnastikräume, Fachräume, Mensa, Lehrzimmer sowie dem Schulsekretariat unterkommen.

Die Maßnahme wurde notwendig, weil die Anzahl der in den vergangenen Jahren gemeldeten Förderschüler stark zugenommen hat. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, wurden zur Erhöhung der Kapazitäten als Übergangslösung zunächst verfügbare Räume an anderen Schulen genutzt. Mittlerweile lässt sich diese Art der Beschulung mit mehreren Zweigstellen organisatorisch nicht weiter praktizieren, sodass die Stadt in Absprache mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) am Otto-Thiele-Platz eine weitere Förderschule umsetzen wird. Bis dahin kann die Anlage die bisherigen Zweigstandorte zusammenfassen und bis zur Fertigstellung der neuen Schule die auflaufenden Zugänge auffangen, erläutert die Verwaltung.

Einschränkungen im Verkehr

Aufgrund des Baustellenverkehrs kommt es rund um die Baustelle zu Einschränkungen im Verkehr, es sei jedoch davon

auszugehen, dass sich bis zum Ende der Sommerferien die Situation wieder normalisiere. Da die Schule eine eigene Zufahrtsstraße bekommen wird und die Schüler ausschließlich mit Kleinbussen befördert werden, sei auch darüber hinaus nicht mit Behinderungen des Verkehrs zu rechnen.

„Für das Projekt hat die Stadt eine Umsetzungszeit von rund 13 Monaten – Planungen, Baugenehmigung sowie alle Ingenieur- und Bauleistungen – mit eingerechnet. Dennoch konnten wir trotz dieses sehr knappen Zeitrahmens den so wichtigen Ausweichstandort auf einen guten Weg bringen. Ebenso freut mich, dass die neuen Bäume, die für den Schulhof gepflanzt werden, nach dem Rückbau des Ausweichstandorts erhalten bleiben“, erklärt Bau- und Umweltdezernent Alexander Thewalt (parteilos).

An dem Projekt entzündete sich Kritik im Ortsbeirat. Anfang September hatte der Bau- und Grundstücksausschuss einem Eilantrag der Verwaltung zugestimmt, das Rheingönheimer Gremium fühlte sich dabei übergangen.

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