Ludwigshafen Ausweichstandort für zweite Förderschule: Fällarbeiten in Rheingönheim beginnen bald
Um den Ausweichstandort für die zweite Förderschule mit dem Schwerpunkt ganzheitlicher Entwicklung in Ludwigshafen vorzubereiten, beginnen ab Donnerstag, 6. November, Fällarbeiten auf dem unbebauten Grundstück in der Gabriele-Münter-Straße in Rheingönheim. Dabei werden laut Stadtverwaltung zunächst abschnittsweise Sichtschneisen in den starken Bewuchs freigeschnitten, um ein mögliches Vorkommen von Tierarten auszuschließen. Die Arbeiten werden durch ein externes Ingenieurbüro von Landschaftsökologen begleitet. Im Anschluss werden die vorhandenen Gehölze bodennah zurückgeschnitten, rund 15 Bäume werden für die vorbereitenden Arbeiten gefällt. Als Ersatz werden zwischen 20 und 30 Bäume im neuen Schulhof nachgepflanzt. Diese bleiben auch nach dem Rückbau des Ausweichstandorts auf der Fläche bestehen, so die Verwaltung.
Heftige Kritik der CDU
Zuletzt hatte die Rheingönheimer CDU das Eilverfahren für das auf viere Jahre anberaumte Ausweichquartier der Oggersheimer Georgensschule als „intransparent, überhastet und unwirtschaftlich“ kritisiert, die SPD forderte im Anschluss eine sachliche Debatte. Die Diskussion über Fehler oder mögliche Verbesserungsmöglichkeiten dürfe nicht auf den Rücken der Kinder oder der Lehrkräfte der Georgensschule ausgetragen werden.