Ludwigshafen Wie Künstliche Intelligenz und die Natur den Tanz von Sir Wayne McGregor im Pfalzbau prägt

Das Leben auf der Erde begann im Wasser, und das Dunkel verschlingt die Tänzer in ihren Tarnanzügen.
Das Leben auf der Erde begann im Wasser, und das Dunkel verschlingt die Tänzer in ihren Tarnanzügen.

Er ist selbst als Cybergeist aufgetreten, hat sein Genom entschlüsseln lassen und speist die Künstliche Intelligenz von Google mit seinem Gesamtwerk. Sir Wayne McGregor ist der Professor und Technologie-Nerd unter den Meister-Choreografen. Einen exklusiven Einblick in sein aktuelles Schaffen geben die Pfalzbau-Bühnen in Ludwigshafen, die gleich zwei seiner jüngsten Tanzschöpfungen zu den Festspielen eingeladen haben: In der Deutschlandpremiere von „Deepstaria“ bei den Ludwigshafener Festspielen im Pfalzbau erforscht die britische Kompanie die Tiefe des Weltalls und der Ozeane, findet Aliens und zutiefst Menschliches. Inspiriert ist es von der Regenerationskraft einer rätselhaften Qualle, die aber auch als Metapher dafür stehen könnte, wie wir mit der Künstlichen Intelligenz umgehen. Der 54-jährige McGregor, der vom Königshaus zum Ritter geschlagen worden ist, beschäftigt sich intensiv mit der Technologie, die in „Deepstaria“ die Tänzer vor Herausforderungen stellt. Wie KI das Stück bestimmt, lesen Sie hier in der Rezension zu „Deepstaria“.

Um die Macht der Natur geht es in „Universe – A Dark Crystal Odyssey“, das mit seiner überwältigenden Optik und Musik starke Gefühle erzeugt und den Menschen winzig erscheinen lässt. Wie unsere Autorin das Stück fand, lesen Sie hier in der Rezension zu „Universe – A Dark Crystal Odyssey“. (jel)

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