Mannheim
OB-Wahl: CDU-Kreisparteitag nominiert Christian Specht
Rückenwind für Christian Specht im Wahlkampf ums Mannheimer Oberbürgermeisteramt: Bei seiner Rede auf dem CDU-Kreisparteitag stellte Specht fest, dass ja „schon lange klar war“, dass er antrete – und zückte als Beweis einen Zeitungsartikel aus dem Jahr 1988. Oberbürgermeister in Mannheim wollte er demnach schon als Schüler werden.
In seiner Vorstellung skizzierte Specht zunächst seinen bisherigen Werdegang von der Kindheit und Jugend auf dem Waldhof über das Studium und die langjährige Tätigkeit als Erster Bürgermeister in Mannheim. „Auch ohne Akademiker zu sein, haben mir meine Eltern verdeutlicht, wie wichtig Bildung ist, etwas zu erreichen. Und dass Verantwortung übernehmen muss, wer etwas erreicht hat. Dies prägt mich noch heute.“
Mannheim als Herzensangelegenheit – dieses Bild vermittelte Specht bei seinem Blick auf verschiedene kommunalpolitische Themen: Von der Familienpolitik mit Kita- und Wohnungsmangel über Verkehr und Mobilität mit teilweise desolater Infrastruktur bis hin zur Wirtschaftspolitik, wo Fachkräftemangel, teure Energie und schlechte Erreichbarkeit die kleinen, mittelständischen und auch großen Unternehmen plagten, konstatierte Specht: „Mannheim kann mehr!“ Em Ende wurde er einstimmig per Akklamation als Kandidat nominiert.
„Kandidat der Mitte“
„Christian Specht hat überzeugend aufgezeigt, wo er Verbesserungsbedarf in Mannheim sieht und wie er die Dinge anpacken möchte. Er ist durch seine Kompetenz und Erfahrung, vor allem aber seine außergewöhnliche Persönlichkeit bestens geeignet für das Amt des Oberbürgermeisters. Als unser Kandidat der Mitte hat er sehr gute Chancen, im Juni gewählt zu werden und seine Vorstellungen einer besser funktionierenden Stadt in die Tat umzusetzen“, sagte CDU-Vorsitzender Christian Hötting.
Amtsinhaber Peter Kurz (60, SPD) tritt nicht mehr zur Wahl an.