Kommentar Maskendiskussion: Etwas mehr Fingerspitzengefühl

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Nicht immer ist klar, wo die Maskenpflicht anfängt und wo sie endet. Dass diese Frage jetzt Gerichte klären müssen, stimmt traurig.

Kürzlich hatte die RHEINPFALZ darüber berichtet, dass ein Ehepaar aus Limburgerhof im Randbereich des Real-Markts in Mutterstadt „weit vom Geschäftseingang entfernt“ und fernab von anderen Menschen von Polizisten eine Verwarnung wegen fehlender Maske bekommen hat. Nachdem die beiden dies nicht akzeptieren wollten, gibt es darum nun einen Rechtsstreit. Dabei geht es um die juristische Frage, inwieweit die Maskenpflicht im „unmittelbaren Umfeld“ von Geschäften gelten darf und ob der weitgehend leere Randbereich eines Parkplatzes weitab vom Eingang noch dazu gehört. Im zweiten Fall geht es darum, wo der Wartebereich einer Haltestelle endet. Dass diese Fragen jetzt von Gerichten geklärt werden müssen, stimmt traurig. Mit etwas mehr Fingerspitzengefühl hätte sich die ganze Aufregung sicher vermeiden lassen.

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