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Michael Niederberger schickte einen deutlichen Appell in Richtung Verbandsgemeinderat, und besonders in Richtung der eigenen CDU
Michael Niederberger schickte einen deutlichen Appell in Richtung Verbandsgemeinderat, und besonders in Richtung der eigenen CDU-Fraktion.

Es knirscht im Maxdorfer Verbandsgemeinderat, und speziell offenbar in der CDU-Fraktion. Anders sind die Schlussworte von Michael Niederberger nicht zu deuten.

Michael Niederberger (CDU) ist als Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Maxdorf zurückgetreten. Bernd Lupberger (CDU), bislang zweiter Beigeordneter, beerbt ihn. Gary Kuhn (CDU), Ortsbürgermeister in Birkenheide, wird neuer zweiter Beigeordneter. Das sind die nüchternen personellen Fakten nach der Sitzung des Verbandsgemeinderats am Dienstagabend in Fußgönheim.

Niederberger schickte, quasi als letzte Amtshandlung, einige verbale Spitzen in Richtung des Gremiums im Allgemeinen und in Richtung der CDU-Fraktion im Speziellen. Vor allem seine Schlussbemerkung ließ aufhorchen: „Arbeiten Sie miteinander, nicht gegeneinander. Arbeiten Sie mit dem Bürgermeister, nicht gegen ihn. Dann geht’s auch schneller mit all den Projekten.“ Das saß! Man benötigte nicht viel Fantasie, um zu verstehen, dass es hierbei um das Verhalten der CDU beim Thema Waldsporthalle geht (Sanierung oder Abriss und Neubau) ging.

Dass ein scheidender Erster Beigeordneter diese Botschaft an solch prominenter Stelle platziert, zeigt deutlich, wie es derzeit im Verbandsgemeinderat sowie in der Fraktion der Christdemokraten aussieht. Sie alle sind angetreten, sich für das Wohl der Bürger einzusetzen. Es wird höchste Zeit, sich darauf zu besinnen.

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