Landau Kinder- und Jugendfarm schränkt Betrieb ein
Die Landauer Kinder- und Jugendfarm wird den Betrieb deutlich einschränken. Das teilt Dagmar Flörchinger, Vorsitzende des Vereins, mit. Künftig wird es nur noch an drei statt an fünf Tagen im Monat den offenen Betrieb für Gäste geben, der Tiertag an einem Freitag pro Monat falle komplett aus. Das gelte zunächst bis zu den Sommerferien. Die Preise für den Besuch von Schulklassen, Kindergartengruppen und Kindergeburtstagen werden angehoben, teilt Flörchinger weiter mit. Damit ziehe der Verein die Konsequenzen aus der Entscheidung des Stadtrats, dem Verein nicht die gewünschte Förderung über 140.000 Euro zuzuteilen. Diese seien nötig, um den Betrieb in der bisherigen Form aufrechtzuerhalten, argumentierte Flörchinger bereits im vergangenen Jahr. Das Geld sollte für je eine ganze und eine dreiviertel Stelle und für Betriebskosten genutzt werden.
Kein Geld von der Stadt
Der Stadtrat hatte die Förderung abgelehnt, weil 1,75 hauptamtliche Stellen bei einer Öffnungszeit von maximal acht Stunden pro Woche nicht verhältnismäßig sei. Zudem könne die Stadt auch anderen Vereinen, die wertvolle Jugendarbeit leisten, nicht unter die Arme greifen – der Posten für freiwillige Leistungen sei bereits überschritten. Die Stadt stelle dem Verein seit 2013 rund 3500 Quadratmeter Land am Ebenberg für ein „geringes Entgelt“ zur Verfügungen.
Die Farm hoffe nun auf Sponsoren, die die laufenden Betriebs- und Personalkosten mittragen, sagt Flörchinger weiter. Der Verein hoffe zudem auf eine Unterstützung von der Stadt im kommenden Jahr.