Landau / Süw Beschwerden über Abläufe in Teststationen
In den vergangenen Tagen hat es immer wieder Beschwerden über die Abläufe in einigen Teststationen in Landau und im Kreis Südliche Weinstraße gegeben, was die Hygiene oder die Durchführung der Tests angeht. Das teilt die Kreisverwaltung auf Anfrage der RHEINPFALZ mit. Aktuell gibt es in Landau 18, im Kreis SÜW rund 40 Stationen. Die Behörde sei die falsche Adresse, was Kontrollen betrifft, so der Kreis weiter. Denn für Genehmigung, Beauftragung und Kontrolle der Zentren sei das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung mit Hauptsitz in Landau zuständig. Allerdings sagte dessen Präsident, Detlef Placzek, am Montag der Nachrichtenagentur DPA, für die Überprüfung der Hygienezustände bei einem Testanbieter seien die Gesundheitsämter der Kommunen zuständig.
Das Landesamt hat Corona-Teststellen im Land inspiziert, von der Durchführung des Tests bis zur Abfallentsorgung, und dabei Qualitätsmängel festgestellt. Vier Stationen wurden geschlossen, darunter eine wegen hygienischer Mängel in Germersheim. Es gebe keine Hinweise auf Abrechnungsbetrügereien in Rheinland-Pfalz.
Nach Angaben der Kreisverwaltung SÜW werden zusätzlich Mitarbeiter des Ordnungsamts der Stadt Landau vor Ort in den Teststationen kontrollieren. Die Kreisverwaltung, die keinen eigenen Vollzugsdienst hat, bittet die Ordnungsämter der Verbandsgemeinden um Amtshilfe und Besuche in den dortigen Teststationen. „Diese kommunalen Kontrollen werden sich auf die Überprüfung der allgemeinen Corona-Regeln fokussieren.“
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