Reifenberg / Südwestpfalz
Die Lichter-Bulldogs kommen wieder
„Das war eine sehr, sehr schöne Sache. Und wir würden uns freuen, wenn wir dieses Jahr auch wieder vielen Menschen ein Lächeln aufs Gesicht zaubern könnten.“ Noah Simon aus Reifenberg, einer der Organisatoren der Lichterfahrt, hat ans vergangene Jahr noch lebhafte Erinnerungen. Damals rollten am vierten Advent die Traktoren durchs Zweibrücker Land, legten dabei mehr als 70 Kilometer zurück. „Ein Funken Hoffnung“ hieß die Aktion, bei der mit Lichterketten, Tannenzweigen und Weihnachtsmännern dekorierte landwirtschaftliche Zugmaschinen durch zahlreiche Dörfer des Pirmasenser und Zweibrücker Landes fuhren. „Das war ein großer Erfolg 2020, damit hätten wir niemals gerechnet“, blickt Simon zurück, der von „einem tollen Feedback“ auf die Aktion erzählt. Am vierten Adventswochenende soll es dieses Jahr eine Neuauflage geben, berichtet Simon weiter, allerdings mit einigen entscheidenden Änderungen. Ein erstes Treffen der Organisatoren fand am vergangenen Sonntag statt.
Zum Orga-Team gehören neben Simon noch Christian Kau und dessen Schwester Stefanie, Antonio Heber und Lukas Schehrer, allesamt der Landwirtschaft beruflich verbunden. Wichtigste Lehre aus dem vergangenen Jahr: Die Tour sei zwar superschön, aber zu lang gewesen – für alle Beteiligten. „Die Leute haben teilweise vier Stunden gewartet, bis wir mit dem Konvoi gefahren kamen. Das ist zu lang“, sagt Simon. Und: Für die Fahrer der Traktoren waren sechs Stunden Fahrzeit ebenfalls ein wenig zu viel des Guten.
Zwei Touren Mitte Dezember
Daher soll es in diesem Jahr zwei Touren geben: Am Freitag, 17. Dezember, sowie tags darauf am Samstag, 18. Dezember. Freitags geht es – grob gesprochen – vom Stockbornerhof aus in Richtung Pirmasens, samstags wird dann vom Startpunkt Hitscherhof aus das Zweibrücker Land angesteuert. Treffpunkt an beiden Tagen ist jeweils 16.30 Uhr, um 17 Uhr sollen die festlich geschmückten Schlepper dann jeweils losfahren. „Wir gehen von jeweils rund drei Stunden Fahrzeit an beiden Tagen aus“, so Simon. Die Routen seien geplant, derzeit werde noch mit den Behörden verhandelt. „Das hat im vergangenen Jahr wunderbar geklappt“, blickt Simon zurück.
Im vergangenen Jahr gingen laut Simon mehr als 30 Schlepper auf die Lichtertour, in diesem Jahr rechnet Simon mit einer ähnlichen Beteiligung, trotz der Erweiterung auf zwei Tage. „Wir gehen von um die 30 Traktoren aus. Das ist im Moment noch nicht abschätzbar.“
Zudem sollen die beiden Fahrten jeweils im Live-Stream über die Facebook-Seite der Landwirte Kau vom Stockbornerhof zu verfolgen sein. Vorteil: „Die Leute wissen dann immer, wo sich der Zug gerade befindet, und können sich darauf einstellen, wie lange es noch ungefähr dauert, bis wir kommen.“ Wer sich noch anmelden möchte für die Tour, erreicht die Organisatoren über deren Facebook-Seiten.