Käshofen RHEINPFALZ Plus Artikel Das Dorfgemeinschaftshaus lässt sich nur schrittweise sanieren

Die Sanierung des Käshofer Dorfgemeinschaftshauses wird im Frühjahr erneut Thema im Gemeinderat.
Die Sanierung des Käshofer Dorfgemeinschaftshauses wird im Frühjahr erneut Thema im Gemeinderat.

Die Sanierung des Käshofer Dorfgemeinschaftshauses wird im Frühjahr erneut Thema im Gemeinderat. Das kündigt Bürgermeister Egon Gilbert an. Bis dahin soll der Energieberater mit seinen Plänen fertig sein, zudem wird dann ungefähr klar, was die Sanierung kostet. Fest steht: Eine Komplettsanierung kann sich das Dorf nicht leisten.

„Eine Komplettsanierung können wir nicht machen, weil die viel zu teuer ist“, sagt Gilbert. Im Mai, da wurde die Sanierung im Gemeinderat diskutiert, fielen Kosten zwischen 1,7 und zwei Millionen Euro. Für Käshofen unbezahlbar. Damit die Sanierung flüssiger ablaufen kann, hatte der Gemeinderat beschlossen, einen Arbeitskreis für eine schrittweise Sanierung ins Leben zu rufen. Dieser habe gegenüber einem Bauausschuss den Vorteil, dass er sich spontan treffen könne und Fachleute ohne Probleme hinzugezogen werden können.

„Den Arbeitskreis gibt es“, fügt der Käshofer Bürgermeister hinzu. Ein Energieberater und ein Statiker seien gerade an ihren Plänen dran. In einem ersten Sanierungsschritt sollen eine neue Heizung eingebaut und das Dach modernisiert werden. Letzteres ist laut Gilbert nicht isoliert. Abhilfe zu schaffen ist aber nicht so einfach: Da ein isoliertes Dach schwerer ist, muss der Statiker erst prüfen, ob das Gemäuer das tragen kann.

Wie viel der erste Sanierungsschritt kosten könnte, lässt sich erst abschätzen, wenn die Pläne dafür im Frühjahr da sind. Dann könne man laut Gilbert auch über Förderanträge sprechen. Das aus den 70er Jahren stammende Gebäude abzureißen und neuzubauen ist ebenfalls keine Lösung. Auch das wäre für das Dorf zu teuer. „Wir müssen jetzt gucken, wie wir das hinbekommen. Aus was Altem wird nix Neues“, sagt der Bürgermeister.

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