Südwestpfalz Corona im Nachbar-Kreis: Was Südwestpfälzer beachten müssen

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Am Samstag hatte der Landkreis Kaiserslautern kurzzeitig die Schwelle von 50 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen überschritten. Ein Fehler, wie sich schnell herausstellte. Dennoch sind die Zahlen dort weiter recht hoch. Doch hätte es Folgen für Südwestpfälzer, wenn der Nachbar-Kreis zum Risikogebiet würde?

Am Samstag war der sogenannte Inzidenzwert im Kreis Kaiserslautern auf 61 gesprungen. Nach dem in Rheinland-Pfalz geltenden Corona-Warn- und Aktionsplan bedeutete das „Alarmstufe Rot“. Die wird ausgerufen, wenn der Sieben-Tage-Inzidenzwert von 50 Fällen pro 100.000 Einwohnern überschritten wird. Dann gilt ein Kreis oder eine Stadt als Risikogebiet. Im Kreis Kaiserslautern stellte sich das Ganze als Fehler heraus: Die Air Base Ramstein hatte Corona-Fälle der vergangenen zwei Wochen nachgemeldet, was die Anzahl der Infektionen in die Höhe schnellen ließ. Dazu kommt: In die Corona-Statistik fließen zwar die positiv getesteten Amerikaner ein, die Gesunden werden aber bislang nicht bei der Gesamtbevölkerung des Kreises berücksichtigt. Am Sonntag wurde der Wert des Kreises wieder auf 37 Fälle pro 100.000 Einwohner nach unten korrigiert.

Aber selbst wenn der Nachbar-Kreis die 50-Fälle-Marke wieder überschreiten würde, wären die Südwestpfälzer nur bedingt betroffen. Wer beispielsweise im Nachbar-Kreis arbeitet, dort einkauft oder Verwandte besucht, müsste keine Einschränkungen befürchten, wenn er wieder in die Südwestpfalz zurückkehrt, informierte Kreissprecher Thorsten Höh. Auch wer auf der Durchreise ist, könne ohne Probleme für eine Toilettenpause oder einen Tankstopp im Nachbar-Kreis anhalten. Die möglichen strengeren Corona-Maßnahmen wie verschärfte Maskenpflicht und Kontaktbeschränkungen oder Sperrstunden, die in einem Risikogebiet gelten können, hätten aber natürlich auch für Südwestpfälzer Gültigkeit, die sich im Nachbar-Kreis aufhalten.

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