Südpfalz Thomas Gebhart zieht erneut in Bundestag ein

Wirkte erleichtert am späten Abend: Thomas Gebhart - hier bei einer Wahlkampfveranstaltung.
Wirkte erleichtert am späten Abend: Thomas Gebhart - hier bei einer Wahlkampfveranstaltung.

„Was für ein Tag“, sagt Thomas Gebhart. Der Jockgrimer hat für die CDU das Direktmandat im Wahlkreis 210 gewonnen. Gegen 23 Uhr lag der Erstimmen-Anteil bei 37,6 Prozent. Zwar waren noch nicht alle Briefwahlbezirke in der Südpfalz ausgezählt, aber der deutliche Vorsprung war nicht mehr einzuholen. „Mit einem so guten Ergebnis habe ich nicht gerechnet“, sagt der Bundestagsabgeordnete, der seine fünfte Legislaturperiode anstrebt. Das Ergebnis liege deutlich über dem Schnitt der anderen Wahlkreise im Land, die bereits ausgezählt waren. Der Einzug ins Berliner Parlament sei damit so gut wie sicher.

Noch am Nachmittag hatte der 53-Jährige befürchtet, dass er als möglicher Wahlkreis-Sieger an dem neuen Wahlrecht scheitern könnte. Denn selbst den Direktmandat-Gewinnern ist ein Platz im Bundestag nicht mehr garantiert. Das Mandat erhalten sie nur, wenn ihre Partei ausreichend Zweitstimmen bekommen hat. Ansonsten gehen die Wahlkreissieger mit dem schlechtesten Ergebnis leer aus. „Es ist brutal, wenn du drei Tage vor der Wahl Prognosen siehst, wonach du es nicht schaffst“, sagt er. Dann kam es doch anders.

Die Bundesergebnisse seien für die CDU „nicht so berauschend“. Auch vor diesem Hintergrund sei er mit seinem persönlichen Ergebnis „mehr als zufrieden“, sagt der Abgeordnete. Er wirkt erleichtert am Telefon. „So langsam fällt die Anspannung ab.“ Den restlichen Abend wird mit CDU-Mitstreitern und einem weiteren Gewinner – Dietmar Seefeldt, alter und neuer Landrat von SÜW – in Flemlingen gefeiert. „Es ist richtig was los hier. Wir freuen uns einfach heute Abend“, so Gebhart.

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