Kreis Germersheim Mainz gibt grünes Licht für Schnelltests an Schulen

Schnelltests könnten eine Rolle bei der Entscheidung spielen, wie es an den Schulen im Kreis weitergeht.
Schnelltests könnten eine Rolle bei der Entscheidung spielen, wie es an den Schulen im Kreis weitergeht.

Das Bildungsministerium habe grünes Licht für Schnelltests an den Grundschulen im Kreis Germersheim gegeben. Das sagte ein Sprecher der Kreisverwaltung am Dienstag auf RHEINPFALZ-Anfrage. Landrat Fritz Brechtel und Schuldezernent Christoph Buttweiler (beide CDU) hatten vergangene Woche in Mainz ein Konzept vorgelegt, nachdem Schüler und Lehrer nach der Rückkehr in den Präsenzunterricht zweimal pro Woche einen Schnelltest machen sollen. Geplant war eine vierwöchige Projektphase, für die der Kreis rund 40.000 Tests benötigt. An diesen Plänen soll festgehalten werden, sagte der Kreissprecher am Dienstag. „Wir werden mit Pilotschulen beginnen.“ Wann und wo sei allerdings noch unklar. Der Kreis sei deswegen in enger Abstimmung mit den Kommunen als Schulträgern: „Die Vorbereitungen laufen.“ Das Land werde die Kosten für die Tests übernehmen.

In Rheinland-Pfalz haben Grund- und Förderschüler seit vergangener Woche wieder Präsenzunterricht. Im Kreis Germersheim wurde dieser wegen hoher Infektionszahlen und Virusmutationen bereits zweimal abgesagt. Germersheim hat mit einem Wert von 126,3 aktuell die höchste Inzidenzzahl aller Landkreise in Rheinland-Pfalz. Die Schnelltest-Strategie könnte eine Rolle bei der Entscheidung über Schulöffnungen spielen, so der Pressesprecher. Spätestens am Freitag soll mit Augenmerk auf den Infektionszahlen entschieden werden, wie es am Montag an den Schulen weitergeht.

x