Wörth Hochwasser: Rheinpegel steigt wieder

Die Wasservögel können sich noch einige Tage freuen, dass sie mehr Platz haben.
Die Wasservögel können sich noch einige Tage freuen, dass sie mehr Platz haben.

Das fünfjährige Hochwasser kommt zurück: Der maßgebliche Pegel Maxau gegenüber von Wörth steigt bis Mittwochmorgen auf 8,20 bis 8,30 Meter, so die Prognose der Hochwasser-Vorhersagezentrale Karlsruhe. Das ist ein Wasserstand, der statistisch alle fünf Jahre vorkommt. Zuletzt war das am Sonntag der Fall.

Ab Mittwoch geht das Hochwasser dann deutlich zurück auf 7,40 Meter in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Danach erwartet die Prognose wieder einen Anstieg auf 7,80 Meter. Das entspricht einem Hochwasser, wie es statistisch alle zwei Jahre vorkommt.

7,80 Meter ist auch die Marke, bei der die Deichwachen der Freiwilligen Feuerwehren die durchnässten Deiche alle zwei Stunden kontrollieren. Die Zentrale der Feuerwehr Wörth ist seit Sonntag rund um die Uhr besetzt. Der Wörther Wehrleiter Jürgen Stephany erwartet, dass die Wachen am Donnerstag abziehen können; dann muss der Deich nur noch zwei Mal am Tag kontrolliert werden.

Kein Anlass zur Sorge

Die Ergebnisse der Kontrollen geben bisher keinen Anlass zur Sorge. „Wir haben kleine Quellungen, aber das ist normal“, so Stephany. Quellungen sind Stellen, an denen landeinwärts Wasser aus dem Deich tritt und die in der Regel mit ein paar Sandsäcken abgedichtet werden.

Auf den Feldern steigt mittlerweile Druckwasser aus dem Boden. Aber auch das bewegt sich im für ein solches Hochwasser normalen Bereich, so Wolfgang Reichelt, Betriebsleiter beim Entwässerungsverband Obere Rheinniederung.

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