Kaiserslautern Lauterer Ohrwurm: Wie ein Liebeslied zum Partysong wurde

Mario Bissinger von der Pälzer Cantry Bänd.
Mario Bissinger von der Pälzer Cantry Bänd.

Von der Hommage an Kaiserslautern „Lautre oh mei Lautre“ gibt es eine neue Version. Eine zum Mitklatschen und Mitsingen. Wie der Ohrwurm entstand.

Lieder zum Lob einer Stadt gibt es viele, aber dieses eine ist schon etwas Besonderes: „Lautre oh mei Lautre“ von der heimischen Pälzer Cantry Bänd (PCB). Die Gruppe, Gewinner des Publikum-Votings beim Wettbewerb „Lied für Lautern“ aus dem Jahr 2020, zeigt sich jetzt – und pünktlich zum Stadtjubiläum – in einem ganz neuen Sprach- und Sound-Gewand.

Des Lieds angenommen hat sich Mario Bissinger, Gründungsmitglied und Bassist der PCB. Der erfahrene Musiker aus der Südpfalz, der seit einem Vierteljahrhundert in Kaiserslautern wohnt und arbeitet, hat von der Band die Genehmigung erhalten, den Titel stilistisch zu bearbeiten und den ursprünglich „uff Pälzisch“ gesungenen Text in (fast) reines Hochdeutsch zu setzen.

Text blieb inhaltlich erhalten

Inhaltlich ist der von PCB-Mitglied Cornelius Molitor geschriebene Text dabei unverändert geblieben: Es ist die pointierte Liebeserklärung an Kaiserslautern aus der Sicht eines Zeitgenossen, der die Stadt und ihre Bewohner hoch schätzt. Da ist die Rede vom „Betze“, von kulturellen Veranstaltungen, von grandiosen Festen, von den netten Menschen in der Nachbarschaft und überhaupt in der ganzen Stadt. „Lautre, oh, mein Lautre, die Stadt von der ich träum'“, so heißt es denn auch folgerichtig im aktuellen Refrain des Stücks.

Musikalisch hat Bissinger, der unter dem Künstlernamen „MajoBizz“ auch in ganz anderen Musikstilen aktiv ist, das bereits im Original ansprechende Lied (von dem es übrigens auch eine zünftige Dance-Version gibt) zu einem extra-flotten Ohrwurm Marke Partyhit gemacht, inklusive ordentlich mitreißenden Klatsch- und Mitsing-Parts. Und das ganz im Alleingang, nur mithilfe digitaler Technik und viel musikalischem Einfühlungsvermögen. Der Pälzer Cantry Bänd, die das Vorbild liefert, gefällt der neu arrangierte Titel übrigens ausgesprochen gut.

Auf Streamingplattformen zu hören

Mario Bissingers Remix hat bereits – wie längst auch schon die Originalfassung – den Weg in die üblichen Streamingdienste gefunden. Auf der Online-Videoplattform Youtube gibt es mehrere Versionen, eine davon mit dem Originalvideo der PCB-Version unterlegt. Per Suchanfrage „Lautre oh mein Lautre“ (mit dem „n“ am pfälzischen „mei“) plus „MajoBizz“ wird man schnell fündig.

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