Grünstadt RHEINPFALZ Plus Artikel Warntag: Was in Grünstadt wieder nicht funktioniert hat

Blieb beim Probelauf am Donnerstag stumm: Sirene auf der Grünstadter Feuerwache.
Blieb beim Probelauf am Donnerstag stumm: Sirene auf der Grünstadter Feuerwache.

Zwei der fünf neuen Grünstadter Sirenen sind beim bundesweiten Warntag am Donnerstag stumm geblieben. Kontakt zum Hersteller will die Verwaltung aber ohnehin aufnehmen, denn es gibt noch ein Problem.

Beim bundesweiten Warntag hat die Stadt Grünstadt wieder einmal ihre neuen Sirenen getestet – und erneut feststellen müssen, dass nicht alles richtig funktioniert. Bei einem ersten Probelauf im Februar waren vier der fünf Anlagen stumm geblieben. Die Verwaltung verortete das Problem damals im Computersystem und ließ es daraufhin neu programmieren. Bei einem zweiten Versuch im März hatte dann alles geklappt. Am Donnerstag war vorgesehen, dass sie allesamt um elf Uhr heulen und eine Dreiviertelstunde später Entwarnung geben. Doch die Sirenen auf der Feuerwache am Nordring und auf dem Rathaus blieben stumm. Ein Rathaus-Sprecher sagt: „Wir werden zunächst nochmals die Funktion selbst überprüfen und anschließend mit dem Hersteller Kontakt aufnehmen.“

Mit der Firma soll dann gleich noch ein Problem besprochen werden: Mittlerweile geht auch die Stadtverwaltung davon aus, dass die Warntöne in manchen Bereichen des Stadtgebiets nicht gut genug zu hören sind. Parallel zu den Sirenen sollten am Donnerstag auch Handys Alarm schlagen – über Warn-Apps wie Katwarn und Nina, aber auch unabhängig von solchen eigens heruntergeladenen Programmen. Denn die Behörden nutzten auch die allgemeine Cell-Broadcast-Funktion. Die Bad Dürkheimer Kreisverwaltung weist nun auf eine Online-Umfrage des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hin. Auf www.warntag-umfrage.de können Bürger ihre Erfahrungen mit dem großen Probelauf am Donnerstag melden.

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