Grünstadt
DBN-Werbekampagne beendet: Warum hängen noch Plakate?
Monatelang hat der Glasfaser-Anbieter DBN in Grünstadt für extraschnelles Internet getrommelt, mit seinen Methoden dabei teils aber auch Anstoß erregt. Neben Beschwerden über zu nachdrückliche Haustür-Werbung gab es Kritik an den vielen Plakaten, mit denen die Firma das Stadtgebiet übersät hatte. Tatsächlich waren es mehr als erlaubt, die Verwaltung ließ sie daher zum Teil abhängen. Andere durften bleiben – und allerletzte sind auch jetzt noch nicht verschwunden, obwohl das Unternehmen seine Kampagne inzwischen beendet hat. Deren erklärtes Ziel war es, dass für etwa 30 Prozent der Haushalte ein Anschlussvertrag abgeschlossen wird. Weil sie dieses Ziel verfehlt hat, wartet die Firma nun ab: Sie wird ihre Kabel nur verlegen, falls sich noch ausreichend Nachzügler melden. Die Werbeplakate sollte ein Mitarbeiter nach Unternehmensangaben nun trotzdem einsammeln. Doch einige seien inzwischen so weit nach oben geschoben worden, dass sie für ihn unerreichbar gewesen seien. Eine DBN-Sprecherin beteuert: „Diese werden von der Stadt auf unsere Rechnung abgenommen werden.“
