Donnersbergkreis Zur Sache: Symposium für Rettungskräfte der Umgebung

„Bei einer gemeinsamen Ausbildungslage funktioniert auch die Zusammenarbeit.“ Unter diesem Leitsatz von Christian Füllert, dem Wehrleiter der Verbandsgemeinde Winnweiler, fand bei der Verbandsgemeindefeuerwehr Winnweiler ein zweitägiges Symposium statt. Dazu fanden sich am ersten Tag in der Aula der Realschule plus in Winnweiler rund 100 Wehrleute ab der Funktion Gruppenführer aus verschiedenen Organisationen ein. Schon in der Begrüßung machte Bürgermeister Rudolf Jacob (CDU) von der Verbandsgemeinde Winnweiler deutlich, welch hohen Ausbildungsstand die einzelnen Rettungskräfte haben müssen, um heutigen Anforderungen gerecht zu werden. Den Vorträgen zur technischen und medizinischen Unfallrettung wohnten Teilnehmer aus dem gesamten pfälzischen Bereich bei. Schwerpunkte waren die moderne Fahrzeugtechnik, die Rettung von Fahrern aus Lastkraftwagen und das Zusammenwirken von Hilfsorganisationen an der Einsatzstelle. Ergänzt wurden die Vorträge, die auch offen für Fragen und Gespräche waren, durch neue Sicherheitssysteme und die Polizeiarbeit vor Ort. „Gerade die Sicherheitssysteme in modernen Autos machen uns die Arbeit vor Ort immer schwerer“, fasst Füllert den Alltag zusammen. „Doch darauf müssen wir uns einstellen“, so Füllert. „Nur wenn ich die Gefahr kenne, kann ich darauf reagieren“, sagte er weiter. Nur die bestmögliche Zusammenarbeit unter den Rettungskräften ermögliche eine schnelle Rettung. Dabei sei wichtig, dass die einzelnen Funktionsträger am Unfallort ihre unterschiedlichen Aufgaben genau kennen und wissen, wo die eigenen Zuständigkeit anfängt. „Sie alle haben ein gemeinsames Ziel, Menschen zu helfen“, fasste der Wehrleiter zusammen. „Wir wollen in diesem Bereich über den Tellerrand hinausschauen und kreisübergreifend mit solchen Veranstaltungen eine Basis bilden für die Rettungskräfte zum Wohle der Mitmenschen.“ So sieht es auch VG-Bürgermeister Jacob. Die Kosten für das zweitägige Symposium wurden von der Verbandsgemeinde Winnweiler getragen. Er hoffe, dass dieser Schritt Schule mache und dass künftig weitere gleichartige Veranstaltungen in der Pfalz angeboten würden, sagte Jacob.
