Einwurf
Wasser sparen lohnt noch immer

Fast alle Wasserversorger tendieren in jüngerer Vergangenheit dazu, die Arbeits- oder Mengenpreise zu reduzieren und stattdessen die Preise für die Bereitstellung zu erhöhen. Das bringt eine höhere Planungssicherheit für die Investitionen in die aufwendige Infrastruktur, ist gerechter (da für jeden solche Infrastruktur vorgehalten werden muss) und entlastet ein Stück weit jene Verbraucher, die sich schwer tun, Wasser zu sparen, etwa Großfamilien. Doch lohnen sich die Versuche, möglichst wenig Wasser zu verbrauchen, dann aus finanzieller Sicht überhaupt noch? Antwort: ja. Waren es vor der Umstellung 2,19 Euro Ersparnis, wenn man 1000 Liter weniger verbraucht hat, so sind es ab 2021 immer noch 1,84 Euro. Zudem hängt auch die Schmutzwassergebühr, die von der Gemeinde in Rechnung gestellt wird, vom Frischwasserverbrauch ab.
