Kommentar
Tierpark Donnersberg vs. Peta: Gemeinsam fürs Tierwohl statt gegeneinander
Nicht zum ersten Mal werfen Tierschützer kritische Blicke auf den kleinen Tierpark in Nachbarschaft zu Einkaufsmärkten und mit vielen in Eigenarbeit errichteten Gehegen. Klar ist, dass Chef Andreas Spieß mit dem kleinen Budget seines Privatzoos und begrenztem Platzangebot keine weitläufigen Areale für Vierbeiner anbieten kann, wie sie seit längerer Zeit gefordert und in vielen kommunalen Einrichtungen mittlerweile auch angeboten werden. Doch Spieß wird nicht müde zu betonen, dass er den Tierpark als Idealist betreibe und es ihm um den Schutz bedrohter Arten gehe.
Peta sieht dies freilich anders. Wenngleich die Tierschutzorganisation auch mal übers Ziel hinausschießt, sind ihre Argumente nicht von der Hand zu weisen: Dass der Tierpark auf den ersten Blick etwas befremdlich wirke auf diejenigen, die sich ansonsten große Zoos anschauen, das hat auf diversen Internetseiten schon manch Besucher moniert.
Wichtig ist – in Rockenhausen wie bei allen Zoos –, dass das Veterinäramt ein Auge auf das Tierwohl hat. Darum geht es nach eigenen Angaben ja auch Peta und Andreas Spieß. In diesem Sinne ist es wünschenswert, dass alle Beteiligten zusammen und nicht gegeneinander arbeiten.
