Kommentar RHEINPFALZ Plus Artikel Stadtbürgermeisterwahl Rockenhausen: Viel Arbeit in vergiftetem Klima

Geht in seine zweite Amtszeit als Rockenhausener Stadtbürgermeister: Michael Vettermann.
Geht in seine zweite Amtszeit als Rockenhausener Stadtbürgermeister: Michael Vettermann.

Den Stillstand in der Stadt haben die Wähler Vettermann nicht angelastet. Doch nun müssen er und seine Unterstützer liefern.

Vettermann oder Aydin: Wer dieser Tage in Rockenhausen nach einem Tipp für die Stadtbürgermeisterwahl fragte, erntete oft Schulterzucken – gefolgt vom Satz: „Es wird knapp.“ Hier der Bonus des FDP/CDU-Amtsinhabers, dort der SPD-Herausforderer mit der stärksten Ratsfraktion im Rücken: Die Konstellation versprach Spannung – und hielt sie bis zum Schluss.

Der Sieg Vettermanns ist daher keine Sensation. Ebenfalls nicht, dass die SPD im Wahlkampf mit teils harten Bandagen – von der Gegenseite nicht zimperlich erwidert – versucht hat, den Platz an der Sonne zurückzuerobern. Aber offenbar haben der Stadtchef sowie seine Unterstützer von FDP, CDU und FWG die Mehrheit der Bürger überzeugt, dass für den fraglos vorhandenen Stillstand in Rockenhausen nicht die bisherige Stadtspitze nicht verantwortlich ist. Klar ist aber auch: Nun müssen Vettermann und Co. liefern. Schlosshotel, Stadtsanierung, MVZ, Gewerbegebiet – Themen, die in der Warteschleife sind, gibt es genug.

Und das alles in einem derart vergifteten politischen Klima, dass es andernorts im Kreis kürzlich hieß: „Wir wollen keine Rockenhausener Verhältnisse.“ Der neue Stadtrat muss an der Außendarstellung und dem Innenverhältnis arbeiten – so wie in letzter Zeit darf es nicht weitergehen! Das ist vielleicht Vettermanns wichtigste Aufgabe, die er aber nicht alleine bewältigen kann. Dass dies seit 2019 nicht gelungen ist, macht es nicht einfacher.

So wird es am Sonntag auf sehr vielen Tischen in der Pfalz aussehen: Große Mengen an Stimmzetteln warten darauf, ausgezählt zu w

Wahlen Rheinland-Pfalz 2024: So hat die Pfalz gewählt

Verfolgen Sie live den aktuellen Stand der Auszählungen in unseren interaktiven Karten und Grafiken: Oberbürgermeister, Bürgermeister, Gemeinderäte, Kreis- und Stadträte, Bezirkstag - bei den Wahlen am 9. Juni könnte die Kommunalpolitik in Rheinland-Pfalz umgekrempelt werden. Foto: dpa /Jacob Schröter

An dieser Stelle finden Sie Umfragen von Opinary.

Um Inhalte von Drittdiensten darzustellen und Ihnen die Interaktion mit diesen zu ermöglichen, benötigen wir Ihre Zustimmung.

Mit Betätigung des Buttons "Fremdinhalte aktivieren" geben Sie Ihre Einwilligung, dass Ihnen Inhalte von Drittanbietern (Soziale Netzwerke, Videos und andere Einbindungen) angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an die entsprechenden Anbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät notwendig. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

x