Weinwissen Handlese oder Vollernter?

Ein Vollernter im Zellertal.
Ein Vollernter im Zellertal.

Rund um die Weinbauorte kann man sie derzeit auf den Straßen beobachten: Traubenvollernter. Doch nicht überall kommen sie zum Einsatz.

Der größte Vorteil einer solchen Lesemaschine ist die Zeitersparnis. Vor allem wenn es darum geht, die Trauben punktgenau zu lesen, ist das wichtig. Wenn man per Hand liest, kann man immer nur von Feld zu Feld gehen. So kann es passieren, dass der eine oder andere Weinberg auch mal leicht überreif geerntet wird, weil es logistisch nicht anders möglich ist. Mit dem Vollernter passiert das nicht – ihn kann man in kurzer Zeit in mehreren Weinbergen einsetzen.

Doch die Handlese hat auch ihre Vorteile, weswegen sie bei den Toplagen immer noch von vielen bevorzugt wird. Hier können die Erntehelfer bei jeder Traube selektieren, ob sie gut genug ist. Der Vollernter nimmt alles mit, weswegen hier oft vorab selektiert wird. Das schmälert die Zeitersparnis wieder etwas. Und ein Vollernter kommt nicht überall hin, weswegen an abgelegene oder steile Hänge immer noch Hand angelegt wird.

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