Kirchheimbolanden Geld vom Land soll Rotunde im Terrassengarten sichern
Im Zuge der Wiederbelebung des barocken Terrassengartens in Kirchheimbolanden beschäftigen sich die Spezialisten gerade mit der (bisher) sogenannten Rotunde. Eine Rotunde (von lateinisch rotundus: rund) ist zunächst einmal nur ein Baukörper mit einem kreisförmigen Grundriss. Sie kann einfach sein oder monumental und kommt in der Architektur fast aller Epochen vor. Das Bauwerk im Terrassengarten ist allerdings womöglich gar keine echte Rotunde. Im Arbeitskreis hat man sich eingehend damit befasst und ist zum Schluss gekommen, dass es sich womöglich eher um eine Art halbrunde Nische handelt, in der Fachsprache „Exedra“ genannt.
Rotunde oder Exedra – auf jeden Fall soll auch dieses Bauwerk im Zusammenhang mit der Wiederherstellung des Terrassengartens rekonstruiert werden. Zunächst aber muss seine Substanz gesichert und vor dem weiteren Verfall bewahrt werden. Das soll im kommenden Jahr geschehen. Konkret geht es nach Auskunft des Bauamtes um die Stabilisierung der Backsteinschale und die statische Sicherung des Bauwerks. Billig wird das nicht, die Verwaltung geht aktuell von Kosten in Höhe von 180.000 Euro aus. Die gute Nachricht: Dafür kann ein Antrag auf Zuschuss aus Mitteln der Landesdenkmalpflege gestellt werden. Das hat der Stadtrat nun auch beschlossen. Sollte er gewährt werden, würde er 33,33 Prozent der Gesamtkosten betragen.