Landau RHEINPFALZ Plus Artikel Die Fête de la Musique steht vor der Tür – das erwartet die Besucher

Die Fête de la Musique soll sich in diesem Jahr wieder mehr auf Straßenmusik konzentrieren.
Die Fête de la Musique soll sich in diesem Jahr wieder mehr auf Straßenmusik konzentrieren.

Am Sonntag kommende Woche wird mal wieder die Fête de la Musique in Landau gefeiert. Das Angebot wird größer, soll aber auch wieder ruhiger werden. Was geplant ist.

Ein Riesenhaufen Arbeit liegt hinter Armin Schowalter, dem Kopf des Hauses Südstern, sowie den anderen Organisatoren der Fête de la Musique – aber nun steht das Programm. Sonntag kommende Woche, also wie in jedem Jahr am 21. Juni, wird das Straßenmusikfest auch in Landau gefeiert.

Diesmal an so vielen Standorten wie noch nie, wie Schowalter informiert. 36 Orte mit Live-Musik sollen es sein – von der Konzertmuschel im Goethepark über verschiedene Gastronomiebetriebe bis zur Katharinenkapelle und der Stiftskirche. Dazu kommen noch vier Freispielflächen, auf denen jeder Musik machen darf, der es möchte. Aber: Im Vergleich zum vergangenen Jahr, als die Musik-Fete an einem Samstag gefeiert wurde, werde es deutlich leiser werden, kündigen die Veranstalter an.

Auftritte: Schowalters Tipps

Denn im Mittelpunkt soll diesmal die Straßenmusik stehen, so wie es eigentlich der Kerngedanke der Fête de la Musique ist, wie Schowalter erinnert. Aber klar, es werde alle Arten von Musik geben, auch tanzbare oder elektronisch verstärkte – aber die eben drinnen. Der Rest solle eher „chillig-sommerliche“ Musik werden.

Los geht die Feier zum ersten Mal seit dem Jahr 2013 mit dem Sonntagskonzert in der Konzertmuschel des Goetheparks, flankiert von einem Picknick im Park. Weitere Auftritte, die Schowalter hervorhebt, sind der Balfolk Tanzkurs im Visite ma Tante in der Pestalozzistraße, der Auftritt des Männerchors Schorlegröhlchen im Palmers im Schillerpark. Auch ein besonderes Event sei die Silent Wave im Mola in der Kronstraße – hier wird Musik über Kopfhörer gehört und still getanzt – oder die „Wiederbelebung des Kleinen Platzes“ an den Uferschen Höfen mit einem Auftritt der Gruppe Friends. Das zeige, wie unterschiedlich die Angebote sind, die es in diesem Jahr gibt, betont Schowalter.

„Nicht wie auf einem Friedhof“

Aber wo Licht, da ist auch Schatten. Im vergangenen Jahr gab es Beschwerden wegen des Mülls, der von den Besuchern in der Innenstadt hinterlassen wurde. Er sei weiterhin der Überzeugung, dass Kippen in den Ascher gehörten, Müll in die Tonne und Pfandflaschen daneben, sagt der Hauptorganisator. Aber: „Wir steuern nach.“ Diesmal soll es noch mehr Mülltonnen geben als im Vorjahr – die sollen dabei helfen, das Problem in den Griff zu bekommen.

Dass eine Feier in der Innenstadt aber niemanden stören wird, das glauben weder Schowalter noch Oberbürgermeister Dominik Geißler (CDU). „Auf einem Volksfest geht es nicht zu wie auf einem Friedhof“, sagt Geißler. „Wir haben immer genug Leute, die sich beschweren“, legt er nach. Unabhängig davon, wie gut etwas sei. Aber: Weder er noch Schowalter wollen sich die zur Tradition gewordene Feier im Herzen der Südpfalzmetropole davon vermiesen lassen.

Programm

Den Flyer gibt’s im Netz unter suedstern-ev.de, oder in Papierform im Bengels am Untertorplatz sowie in den Räumen des ehemaligen Büros für Tourismus im Landauer Rathaus.

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