Kirchheimbolanden
Feuerwehrhaus: Mit welchen Grundstückseigentümern die VG verhandelt
Das vor Jahresfrist ausgegebene Ziel, schon im Sommer 2023 sämtliche Konditionen für den Erwerb der benötigten Grundstücke geklärt zu haben, hatte Bürgermeisterin Sabine Wienpahl schon zum damaligen Zeitpunkt als „recht ambitioniert“ bezeichnet. Zum Jahreswechsel ist nichts spruchreif, 2024 aber soll der Kauf über die Bühne gehen. „Das ist in jedem Fall realistisch“, sagt Tobias Schellhaas für die Bauabteilung der VG. Zuletzt sei man „im Einvernehmen mit der Stadt deutlich vorangekommen“, berichtet die Bürgermeisterin.
Entscheidung steht bevor
Die Stadt Kirchheimbolanden ist eine der beiden Eigentümerinnen der avisierten Grundstücke in der Nähe des Grundlosen Brunnens zwischen L401 und A63. Bei der anderen handelt es sich um die Protestantische Kirchengemeinde, wie Dekan Stefan Dominke auf Nachfrage bestätigt hat. Demnach soll in den kommenden Wochen eine Entscheidung über den Verkauf fallen. Die Kirchengemeinde – so ließ Dominke durchblicken – stehe „dem Projekt der Verbandsgemeinde sehr positiv gegenüber“.
Laut Wasserschutz-Gutachten, das im Frühjahr veröffentlicht wurde, ist auf den Arealen weder Gewerbe- noch Wohnbaubebauung möglich. Doch auch wenn es mit dem Grundstückserwerb nun endlich klappt: Ein öffentliches Bauprojekt dieser Größenordnung braucht Zeit. Es werden noch etliche Jahre ins Land ziehen, bis die Kirchheimbolander Feuerwehr von ihrem jetzigen Standort an der Edenborner Straße wird umziehen können.