Rockenhausen RHEINPFALZ Plus Artikel Eröffnung der ADAC-Luftrettungsstation in Dörnbach rückt näher

Noch startet ADAC-Rettungshubschrauber Christoph 66 von Imsweiler aus. Bald soll sein Umzug stattfinden.
Noch startet ADAC-Rettungshubschrauber Christoph 66 von Imsweiler aus. Bald soll sein Umzug stattfinden.

Zeitnah soll der Bau des neuen ADAC-Standortes abgeschlossen sein. Rockenhausens Bürgermeister ist voll der Vorfreude. Wieso ein Leser derweil Kritik an dem Projekt äußert.

Lange dürfte es nicht mehr dauern, bis Christoph 66 sein neues Zuhause im Rockenhausener Stadtteil Dörnbach bezieht. Noch ist der für den Bezirk Westpfalz zuständige ADAC-Rettungshubschrauber in Imsweiler stationiert, ein genaues Datum für die Eröffnungsfeier der sich im Neubau befindlichen Luftrettungsstation steht laut ADAC-Pressesprecher Jochen Oesterle noch aus.

Leser kritisiert ADAC-Pläne

Auch Rockenhausens Bürgermeister Michael Vettermann wartet auf den Eröffnungstermin. Er verrät aber zumindest: „Wir haben den ADAC wieder für unsere Gesundheitsmesse in Rockenhausen am 3. Mai 2026 eingeladen. In diesem Jahr haben sie uns wegen des Umzugs der Luftrettungsstation aber abgesagt.“ Das könnte bedeuten, dass dieser entsprechend Anfang Mai über die Bühne geht. Bis zuletzt befanden sich die Bauarbeiten im Zeitplan. Erst Mitte Februar hatten sich Landesinnenminister Michael Ebling sowie die Landräte des Donnersbergkreises und der Kreise Kusel und Kaiserslautern – Rainer Guth, Ralf Leßmeister und Johannes

Huber – persönlich vom Baufortschritt vor Ort überzeugt.

Vor und während der Bauphase war das Projekt aber nicht unumstritten. So kritisiert ein RHEINPFALZ-Leser beispielsweise die Wahl des Standorts. Ein Grund für das Verlassen des jetzigen Standortes sei unter anderem die Nähe zur örtlichen Grundschule in Imsweiler gewesen, schreibt der Leser in einem Leserbrief an die Redaktion. Die An- und Abflugroute zur neuen ADAC-Luftrettungsstation verläuft nun zukünftig direkt neben dem Kinderspielplatz in Dörnbach.

Der Leser wirft den Planern vor, hier mit zweierlei Maß zu messen: „Für mich sind Kinder gleich Kinder, egal, ob sich diese in einer Schule oder auf einem Spielplatz befinden. Jedes dieser Kinder hat ein Recht, gleich geschützt zu werden.“ ADAC-Pressesprecher Jochen Oesterle erwidert dazu: „Wir differenzieren da nicht. Die Pläne für den neuen Standort sind geprüft und zugelassen, daher ist die Kritik aus unserer Sicht unverständlich.“

Vettermann: „Sehr zufrieden mit Bauverlauf“

Weiter bemängelt der Leser, dass durch den schweren Baustellenverkehr Straßenschäden entstanden seien. Hierzu erläutert Rockenhausens Bürgermeister Vettermann: „Ich habe bislang keine besonderen Straßenschäden, die ihm Zuge des Bauprojekts entstanden sind, gemeldet bekommen.“ Klar sei, dass es jeweils eine Abnahme vor und nach einem Bauvorhaben gebe. Sollten Schäden entstehen, würden diese selbstverständlich ausgebessert werden. Da es sich bei besagter Straße um eine Kreisstraße handelt, liegt die Zuständigkeit laut Vettermann in diesem Fall beim Landkreis.

Zu den Ausführungen des Lesers sagt Vettermann: „Aus meiner Sicht handelt es sich hier um die Kritik eines Einzelnen, ansonsten sind mir nämlich keinerlei Besonderheiten gemeldet worden. Ich bin sehr zufrieden mit dem Verlauf der Bauarbeiten und hoffe, dass der ADAC den neuen Standort bald beziehen kann.“

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