KIRCHHEIMBOLANDEN RHEINPFALZ Plus Artikel Donnersberg Touristik Verband: Umzug in neue Räume am Römerplatz

DTV-Geschäftsführer Simon Lauchner vor der mehrere quadratmetergroßen Fototapete von Falkenstein, die die neue Geschäftsstelle o
DTV-Geschäftsführer Simon Lauchner vor der mehrere quadratmetergroßen Fototapete von Falkenstein, die die neue Geschäftsstelle optisch prägt.

Der Umzug ist geschafft. Bemerkt wurde es bislang noch wenig, denn die Corona-Pandemie erlaubt es dem Donnersberg Touristik Verband (DTV) auch in seinem neuen Domizil am Römerplatz noch nicht, dem Publikum die Türen zu öffnen. Aber das Team ist startbereit und sieht sich im Umbruch, für den es diese Zeit auch nutzen möchte.

40 Jahre lang, also seit Gründung des DTV, war die Geschäftsstelle des Tourismus-Verbandes im Kreishaus untergebracht, im Durchgang von der Uhland-Straße zum Herrengarten. Dunkel, eng – „nicht mehr zeitgemäß“, bringt es DTV-Geschäftsführer Simon Lauchner auf den Punkt. „Es war klar, dass da was geschehen musste.“ Die Lage war für ein Tourismusbüro ebenso wenig optimal, auch das ist nun anders mit den neuen Räumen in der Stadtmitte. „Das ist hier doch wesentlich repräsentativer“, meint Lauchner.

Anders als bisher werden diese Räume künftig als Tourismusbüro der Stadt auch am Wochenende geöffnet sein. Hier kooperiert der DTV mit der Stadt Kibo, die an Wochenenden dann eigenes Personal stellen wird und sich laut Lauchner auch bei der Raummiete einbringt. Die Rede sei von Wochenend-Öffnungszeiten zwischen 10 und 14 Uhr, Näheres aber sei bei der Stadt noch in der Klärung, so Lauchner, der momentan von einem Start im April ausgeht, natürlich je nach Pandemielage.

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Spektakulärer visueller Willkommensgruß

Auf den Besucher wartet in den neuen Räumen schon mal ein spektakulärer visueller Willkommensgruß. Die Wand zum benachbarten Eiscafé ziert von Fußboden bis Decke eine Fototapete mit einer Ansicht von Falkenstein.

Das dieses Bild beherrschende frische Grün läuft hinaus in das Grau des Teppichbodens, Deckenelemente deuten einen leicht bewölken Himmel an.

Links erstreckte sich eine breite Theke, im hinteren Teil des Raumes ist Platz für einen Backoffice-Bereich, auch dafür gab es bisher kaum Platz. Im Obergeschoss gibt es eine Teeküche, einen kleinen Sozialraum und das Büro des Geschäftsführers – das in der Größe mit dem des Landrates konkurrieren kann. Vor dem DTV hatte hier eine Zeitarbeitsfirma eine Niederlassung.

Teilbaustein in einem Veränderungsprozess

Mit dem Auszug des DTV und der Verlagerung an diesen neuen Ort setzt sich eine Entwicklung fort, die sich schon in mehreren Ausgliederungen aus dem mittlerweile weit überbelegten Kreishaus niedergeschlagen hat. Lauchner erinnert an Gesundheitsamt und Katastrophenschutz – jetzt im Industriegebiet in der Morschheimer Straße – oder ans Gemeindeprüfungsamt, das jetzt in der Gasstraße residiert.

Der Umzug sei für den DTV jedoch auch „Teilbaustein in einem Veränderungsprozess“. Die Homepage wurde grundlegend erneuert, ein neues Logo, ein neues Design und Layout für Werbematerialien und die Gestaltung der Räume sind hinzugekommen. Abgerundet werden soll das durch ein neues Tourismuskonzept, dessen Entwicklung gestartet, aber dann von Corona ausgebremst worden sei, da werde ein Workshop der nächste Schritt sein.

Neustart wird vorbereitet

Lauchner spricht auch davon, dass man Internet-Aktivitäten ausweiten möchte. So will der DTV mit Bloggern und Influencern zusammenarbeiten. Die Zeit momentan werden intensiv genutzt, um den Neustart vorzubereiten, neue Projekt und Maßnahmen zu entwickeln. Eine solche Aktion steht unmittelbar bevor, sie wurde vom DTV für den Valentinstag entwickelt, in Zusammenarbeit mit Gastronomen und der Kreismusikschule.

Da gehe es um ein Valentinsdinner, das man bei fünf verschiedenen Gastronomen erwerben kann, ein Zwei-Gänge-Menü, das mit geringem Aufwand fertiggestellt werden kann. Dazu streamt die Kreismusikschule für die Teilnehmer Live-Musik mit Klavier und Gesang. Vor allem hofft das vierköpfige Team des DTV, zum Teil natürlich in Home-Office tätig, dass das Geschehen bald wieder Fahrt aufnimmt und sich die neue Geschäftsstelle als offenes Haus auch richtig mit Leben füllen kann.

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