Donnersbergkreis Der Wunsch nach einer Straßenquerung

Gerade zu Stoßzeiten herrscht hier viel Verkehr: Der Kirchheimbolander Stadtrat hat auf Antrag der CDU beantragt prüfen zu lasse
Gerade zu Stoßzeiten herrscht hier viel Verkehr: Der Kirchheimbolander Stadtrat hat auf Antrag der CDU beantragt prüfen zu lassen, ob im Bereich der Kreuzung Dannenfelser Straße/Friedenstraße eine Querungshilfe eingerichtet werden kann.

Ist im Umfeld der Kreuzung Dannenfelser Straße/Friedenstraße in Kirchheimbolanden eine Querungshilfe möglich? Auf diese Frage soll die Verwaltung eine Antwort finden. Die CDU-Fraktion hatte jüngst einen entsprechenden Antrag in den Stadtrat eingebracht, weil in diesem Bereich ein reger Fußgängerverkehr – insbesondere von Kindern – zu verzeichnen sei.

„Wir sind von Einwohnern auf das Thema angesprochen worden, Anwohnern, aber auch Eltern“, sagte Marc Muchow (CDU). Gerade weil in diesem Bereich unter anderem das Westpfalz-Klinikum ist, gebe es dort ein erhebliches Verkehrsaufkommen – auch durch Schulbusse. „Viele Schülergruppen überqueren da die Straße“, berichtete Muchow – und ergänzte: „Weiter unten gibt es zwar eine Ampel, die Schüler nehmen aber diesen Weg, um zum Schulzentrum zu kommen.“ Deswegen solle geprüft werden, ob in diesem Bereich die Installation einer Querungshilfe möglich ist. Außerdem solle von Seiten der Verwaltung geprüft werden, ob das Schild „Vorsicht Kinder“, das sich in Fahrtrichtung vom Michaelshof in die Stadt auf der linken Straßenseite befindet, nicht auf die rechte Seite versetzt werden kann. „Hier würde es deutlich besser erkannt“, heißt es in dem Antrag weiter. Den Wunsch nach einer Querungshilfe kann Manfred Grill (Grüne), Anwohner in diesem Bereich, nachvollziehen. „Gerade zu Stoßzeiten wäre eine Querung sehr sinnvoll“, sagte er. Allerdings sehe er auch das Problem, dass die Einmündungen in diesem Bereich versetzt sind, so Grill weiter. „Ich habe kein Problem mit einer Prüfung. Wenn insbesondere Kindern eine Querung den Weg über die Straße erleichtert, ist das ein sinnvoller Schritt“, meinte SPD-Fraktionssprecher Fritz Leber. Er schob aber auch nach: „Ich würde mich wundern, wenn das Ergebnis wegen der dortigen Straßenbreite positiv ist.“ Dennoch sei in diesem Bereich sehr viel Verkehr. Leber warf zudem ein, dass die Vertreter der Stadt Kirchheimbolanden im Verbandsgemeinderat in jüngerer Vergangenheit keinen optimalen Job gemacht hätten – hier schloss sich der Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion „ausdrücklich mit ein“. „Es wäre sinnvoll gewesen, die Schule nicht mit hohem Aufwand zu renovieren, sondern am Fischbachweg ein Schulzentrum zu bauen“, sagte Leber mit Blick auf die laufenden Arbeiten in der Grund- und Hitzfeldschule. „So hätte man dort Verkehr rausgenommen und Flächen für Wohnbebauung gehabt.“ Mit dem Bus dort oben um die Kurve zu kommen, sei eine Katastrophe. Manfred Grill fügte an: „Und mit der Verlagerung der Inneren Abteilung vom Klinikum in Rockenhausen nach Kirchheimbolanden ist davon auszugehen, dass der Verkehr in diesem Bereich noch zunimmt.“ Einstimmig einigte sich der Stadtrat darauf, dass die Verwaltung den Antrag der CDU prüfen soll.

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