VG-Wahl Göllheim RHEINPFALZ Plus Artikel Das sagen Steffen Antweiler und Simone Rühl-Pfeiffer zum Thema Energiemangel

Auch Cyber-Kriminalität stelle eine Gefahr für unsere Energieversorgung dar, sagt Steffen Antweiler.
Auch Cyber-Kriminalität stelle eine Gefahr für unsere Energieversorgung dar, sagt Steffen Antweiler.

Steffen Antweiler: Er hat sich zum Glück für diesen Winter nicht so eingestellt, wie er befürchtet war und wie er auch in Medien und Presse als Risiko gesehen wurde. Aber wir müssen ihn weiter auf dem Schirm haben, insbesondere vor dem Hintergrund der Cyber-Kriminalität. Da sind wir definitiv mit unserer Infrastruktur anfällig und werden uns kaum vor allen möglichen Angriffen schützen können. Wir müssen Vorkehrungen treffen. In der jüngsten VG-Ratssitzung haben wir Beschlüsse gefasst, werden dafür sorgen, dass unsere Gebäude sukzessive mit Netztrennschaltern eingerichtet sind, dass wir über Aggregate einspeisen können. Wir werden Aggregate – in bescheidenem Umfang allerdings – vorhalten, um den Notbedarf sicherstellen zu können.

Simone Rühl-Pfeiffer: Wir sind vor einer möglichen Energiemangellage leider noch nicht gefeit. Wir haben als Ortsgemeinde Einselthum recht früh die Initiative ergriffen. Wir haben die Aufforderungen von Land und Kreis ernstgenommen, im Haus der Vereine einen Netztrennschalter einbauen lassen, ein Notstromaggregat beschafft, um im Bedarfsfall eine Wärmestube einrichten zu können. Wir haben im Krisenstab gemeinsam gearbeitet mit Vertretern der Feuerwehr und des Gemeinderats und haben uns stabsmäßige Strukturen verpasst. Es ist wichtig, die Bürger zu sensibilisieren, Eigenvorsorge zu leisten, aber im Bedarfsfall auch da zu sein. Dazu gehört neben den Wärmestuben die Ausstattung der Feuerwehrgerätehäuser, wo es die Meldestellen geben wird.

Steffen Antweiler
Steffen Antweiler
Simone Rühl-Pfeiffer
Simone Rühl-Pfeiffer
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