Kommentar RHEINPFALZ Plus Artikel Über Nachtflüge sprechen

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Das Land muss dazu Stellung nehmen, ob irgendwann auch nachts geflogen werden soll.

Die Bilanz nach einem halben Jahr Rettungshubschrauber Imsweiler ist erfreulich. Nahezu keine Kritik gebe es in der Bevölkerung, berichten die Ortschefs von Gundersweiler, Imsweiler und Dörnbach. Die Zeichen für einen Dauerbetrieb in Imsweiler stehen also nicht schlecht. Bis Juni 2022 soll diese Frage entschieden sein. Höchste Zeit also, auch über das Thema Nachtflüge zu sprechen. Noch gibt es die in Rheinland-Pfalz nicht, obwohl die technischen Voraussetzungen dafür mittlerweile erfüllt sind und die Flüge von Medizinern als wichtig erachtet werden.

Es ist also jetzt am Land, Stellung in dieser Frage zu beziehen. Denn wenn die Zustimmung der Menschen aus Imsweiler, Gundersweiler und Dörnbach bei der Stationierung wie angekündigt eine wichtige Rolle spielen soll, dann muss mit offenen Karten gespielt werden. Wahrscheinlich würden auch diese voraussichtlich wenigen Nachteinsätze aus Imsweiler von der Bevölkerung toleriert. Wenn sie aber nach der Dauerstationierung einfach nachgeschoben würden, dann hätte das mit der vielbeschworenen Transparenz in dieser Angelegenheit nichts zu tun. Ein Probebetrieb bis 23 Uhr für ein paar Wochen, wie vom Imsweilerer Ortschef Ziepser vorgeschlagen, könnte ein erster Schritt sein, um die Bevölkerung in der Frage Nachtflüge mitzunehmen.

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