Wuma-Countdown
Noch zehn Tage: Ehepaar Schmitt im Duell
Corina Schmitt hat den Wurstmarkt mit seinen witzigen und netten Begegnungen mit Leuten, die man schon ewig kennt oder auch gerade kennengelernt hat, sehr vermisst. Sie selbst ist als Familienmitglied des Weingutes Egon Schmitt in einem Zelt des Weindorfes vertreten und kennt den Wurstmarkt eigentlich nur „von hinter der Theke aus“. „Ich würde tatsächlich gern einmal einen Abend lang in einem Schubkarchstand arbeiten, um die Atmosphäre dort kennenzulernen“. Familienintern gibt es bei den Schmitts eine klare Aufteilung: Corina kümmert sich um den Wurstmarkt, Ehemann Jochen und der Rest der Familie ist im Weingut beschäftigt und befasst sich dann hauptsächlich mit der Weinlese. „Ich denke, Lesehöhepunkt und Wurstmarkt werden wieder zeitgleich stattfinden“, erklärt Schmitt, die gern beim Wurstmarkt arbeitet. „Ich genieße es, morgens dort aufzumachen, wenn die Vorbereitungen für den neuen Tag laufen“, schwärmt die Mutter dreier Söhne. Dann treffe man die Frauen der Winzerkollegen, halte ein Schwätzchen, tausche sich aus, spreche sich ab und trinke auch mal einen Sekt zusammen. „Das ist das, was den Wurstmarkt ausmacht“.
Dazu gehöre auch der „Wettkampf“ mit ihrem Mann am Schießstand. „Wir veranstalten immer gegeneinander unser „Schraubenzieherschießen“. Dabei wollen wir keine Plastikrosen schießen, sondern unsere Schraubenzieher-Sammlung erweitern“, sagt Corina Schmitt lachend. Sie freue sich auch ganz besonders auf die vielen Wurstmarkt-Sprüche, wie „letztes Mal war mehr los“ oder „in der zweiten Woche regnet es immer“ oder auch „das Feuerwerk war nicht so lang wie letztes Jahr“. Ein fester Programmpunkt sei auch, im Familienduell die Geschicklichkeit beim „Pferderennen“ unter Beweis zu stellen. Vielleicht meldet sich bei Corina Schmidt auch noch ein Zäpfler, der ihr für ein paar Stunden das wahre „Schubkarch-Feeling“ ermöglicht.
- Auf was sich Wurstmarkt-Fans freuen und wie sie die Zeit bis zur Eröffnung überbrücken, darüber berichten wir ab heute in jeder Ausgabe bis einschließlich 8. September.



