Wirtschaft Tipp: Mit dem Zug zum Rheinland-Pfalz-Tag
Am kommenden Wochenende findet in Annweiler der Rheinland-Pfalz-Tag statt. Die Polizei rät Besuchern, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen, da es in Festnähe keine Parkplätze gibt. Der Bahnhof Annweiler liegt dagegen unmittelbar am Festgelände. Um den erwarteten Fahrgastansturm zu bewältigen, wird das Zugangebot massiv aufgestockt.
Der Rheinland-Pfalz-Tag beginnt am Freitag, 28. Juni, und geht bis Sonntag, 30. Juni. Die Polizei bittet „alle Gäste in erster Linie den öffentlichen Personennahverkehr zu nutzen“ und weist darauf hin, dass das gesamte Stadtgebiet für den Individualverkehr gesperrt ist und in Festnähe keine Parkplätze zur Verfügung stehen. Zwischen Park & Ride-Parkplätzen und dem Festgelände gibt es einen Buspendelverkehr. Der B10-Abschnitt bei Annweiler wird aus Sicherheitsgründen einseitig gesperrt. Der Verkehr aus Richtung Landau kann die B10 einspurig befahren, der Verkehr aus Richtung Pirmasens wird umgeleitet.
Ausflugszüge ins Dahner Felsenland fallen aus
Direkt am Festgelände und damit optimal für die Anreise liegt der Bahnhof Annweiler. Deshalb bietet sich die Anreise mit dem Zug an. Auf der Queichtalbahn von Landau nach Pirmasens gilt überwiegend der reguläre Fahrplan mit stündlichen Regionalbahn-Zügen. Zusätzlich fahren auf den Abschnitten von Landau nach Annweiler und von Hinterweidenthal Ost nach Annweiler stündlich weitere Züge, so dass sich ein halbstündliches Zugangebot ergibt. Die Wieslauterbahn zwischen Hinterweidenthal Ost und Bundenthal-Rumbach wird im Zwei-Stunden-Takt befahren. Die Ausflugszüge „Bundenthaler“ und „Felsenland-Express“ von Neustadt und Karlsruhe nach Bundenthal fahren dagegen am kommenden Wochenende nicht. Veränderungen im gewohnten Fahrplan gibt es auch schon am Freitagnachmittag, weil die Zwischentaktzüge, die normalerweise direkt von Karlsruhe nach Annweiler fahren, ab Landau ausfallen, da um diese Zeit bereits der erweiterte Fahrplan für den Rheinland-Pfalz-Tag-Anreiseverkehr gilt. Die Züge, die zusätzlich zum Grundtakt (15.41, 16.41, 17.41 Uhr) angeboten werden, fahren statt um 16.28, 17.27 und 18.28 Uhr um 17.02 Uhr, 18.02 Uhr und 19.02 Uhr.
An zwei Abenden fahren Züge bis spät in die Nacht
Es fahren nicht nur deutlich mehr Züge, sondern die Kapazität der Züge wird auch erheblich verstärkt. In einer Mitteilung des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar (VRN) heißt es dazu: „Möglichst viele Zugverbindungen nach und von Annweiler insbesondere am Sonntagmorgen sowie im spätabendlichen Rückreiseverkehr werden an allen drei Festtagen mit den maximal möglichen Fahrgastkapazitäten angeboten.“ Die maximal mögliche Kapazität ist allerdings dadurch begrenzt, dass auf der Queichtalbahn wegen der Bahnsteiglänge maximal Doppeleinheiten fahren können. Die Bildung von Einheiten aus drei Triebwagen, wie sie auf der Strecke von Neustadt nach Karlsruhe eingesetzt werden, ist deshalb nicht möglich. Um Triebwagen für die Sonderleistungen freizusetzen, wird ab Freitagnachmittag auf der Regional-Express-Linie von Neustadt nach Karlsruhe eine lokbespannte Zuggarnitur eingesetzt. Während des Rheinland-Pfalz-Tages wird auch auf diversen Buslinien das Angebot teilweise bis spät in die Nacht erweitert. Züge fahren in den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag ebenfalls bis weit nach den sonst üblichen Betriebszeiten. In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist beispielsweise die letzte planmäßige Abfahrmöglichkeit ab Annweiler nach Neustadt über Landau um 0.59 Uhr und nach Pirmasens sowie nach Kaiserslautern und Zweibrücken über Pirmasens Nord um 1.00 Uhr. Der letzte Zug von Annweiler nach Landau fährt dann sogar erst um 1.25 Uhr. In der Nacht von Freitag auf Samstag fahren die letzten Züge schon etwas früher, beispielsweise nach Pirmasens (mit Anschluss in Pirmasens Nord nach Zweibrücken und Kaiserslautern) um 0.00 Uhr und nach Neustadt (mit Umsteigen in Landau) um 0.38 Uhr. Für alle, die keine VRN-weit gültige Jahreskarte wie ein Rhein-Neckar-Ticket, eine Karte ab 60 oder ein Job-Ticket haben, ist das günstigste Ticket in aller Regel eine Tageskarte des VRN oder des Karlsruher Verkehrsverbunds (KVV), deren Preis nach Entfernung und Personenzahl (von ein bis fünf) gestaffelt ist. Detaillierte Informationen zu den Fahrplänen gibt es im Internet unter www.vrn.de und telefonisch beim VRN rund um die Uhr unter 0621/1077077.
