Rheinpfalz Zur Sache: Unmut über Sparkasse

Der Unmut über die Schließung der (Automaten)-Filiale der Sparkasse Südwestpfalz in Herschberg ist immer noch sehr groß. 304 Unterschriften waren gesammelt worden, um dem Protest gegen die Verlagerung der Geldautomaten und Kontoauszugdrucker Ausdruck zu verleihen. Mit den beiden Initiatoren habe er einen Termin bei den Verantwortlichen der Sparkasse gehabt, sagte Biedinger. Dort seien auch die Unterschriften übergeben worden. „Zu uns kommen das Cap-Mobil, Bäcker- und Metzgereifahrzeuge, die Leute brauchen Bargeld“, so Biedinger. Trotz Unterschriftenliste werde sich jedoch nichts ändern. Zugesagt habe die Sparkasse nur, mit den Betreibern des Cap-Mobils zu klären, ob über diese eine Bargeldversorgung ermöglicht werden könne. Im Rat stieß das nicht unerwartete Ergebnis auf wenig positive Resonanz. Dass das Cap-Mobil Geld ausgeben solle, sei schon aus Sicherheitsgründen eher unwahrscheinlich, zudem verlagere die Sparkasse damit ihre Aufgabe. Im Zuge der Diskussion um die Filialschließungen und den Abbau von Geldautomaten hatte sich der ein oder andere seine Kontoauszüge näher angeschaut und eine nicht erklärbare monatliche Gebühr von 3,75 Euro entdeckt. Die diene quasi als Umlage, um sicherzustellen, dass zumindest in den Filialen in Thaleischweiler-Fröschen und Wallhalben noch Personal anwesend sei, sei ihm auf Nachfrage bei der Sparkasse erläutert worden, so Biedinger. Da auch das Internetbanking bei der Sparkasse nicht kostenlos sei, aber alles dahin verlagert werden soll, könne nur jedem empfohlen werden, auf Internetbanking umzusteigen, aber bei Geldinstituten, bei denen das noch kostenlos möglich ist. Für die Region wolle die Sparkasse anscheinend nicht mehr da sein, so Biedinger.