Pirmasens
Frauenchor Herschberg gestaltet Matinee im Dorfgemeinschaftshaus
Die Matinee des Herschberger Frauenchors hat im Dorfgemeinschaftshaus in Thaleischweiler-Fröschen erneut besondere musikalische Momente geboten. Das Ausweichquartier bewährte sich dabei bestens. Neben dem Frauenchor präsentierte die Kreismusikschule Südwestpfalz mehrere vielversprechende Talente. Deren Leiterin Julia Dellweg-Peifer dankte bereits zur Begrüßung für die Möglichkeit der Nachwuchsförderung und die langjährige Zusammenarbeit mit dem Herschberger Frauenchor.
Vierstimmig eröffneten Schülerinnen von Heike Bodesohn-Walter gemeinsam mit ihrer Ausbilderin mit dem „Sommerkanon“ eines anonymen Komponisten aus dem 13. Jahrhundert. Ebenfalls aus ihrer Feder stammte das Arrangement von Astor Piazzollas „Libertango“, das sieben junge Flötistinnen aus dem Landkreis vortrugen. Unter ihnen war auch die „Jugend musiziert“-Preisträgerin Nina Laskus aus Geiselberg, die sich als Multitalent an Querflöte und Klavier präsentierte.
Zahlreiche Klaviersolistinnen und -solisten aus den Klassen von Anna Heber und Christoph Heber erhielten viel Beifall. Hervorzuheben sind Maya Luttenberger aus Rodalben und Lizzy Munzinger aus Waldfischbach-Burgalben. Begeisterung löste auch Anouk Woll aus Thaleischweiler-Fröschen aus, die mit Mendelssohn Bartholdys „Chant d’Automne“ einen nahezu professionellen Beitrag aus der Klassik beisteuerte.
Als vielstimmiges Gitarrenensemble „Stringwalker“ überzeugte die Klasse von Harald Bellaire. Auf dem Programm standen unter anderem der Folk-Rock-Song „Halleluja“ von Leonard Cohen und das schottische Volkslied „The Water Is Wide“. Bei allen Titeln glänzte Jana Bonenbrger aus Wiesbach mit ihrer wohlklingenden, kraftvollen Stimme.
„Forever Young“ lautet das Motto zum 40. Jubiläum des Herschberger Frauenchors, deren Vorsitzende Anna Fuhrmann ist. Der 80er-Jahre-Hit von Alphaville war einer von sechs Titeln unter der Leitung des langjährigen Chorleiters Wolfgang Fuhrmann. Seine vorbildliche Dynamik und Musikalität zeigte der Chor mit über 30 Stimmen – teils als Projektchor mit männlicher Unterstützung – etwa mit dem Max-Raabe-Titel „Für Frauen ist das kein Problem“ und Peter Maffays „Ich wollte nie erwachsen sein“.