Rheinpfalz Neues Baugebiet entlang der K 18

Wer in den nächsten Jahren in Herschberg ein Haus errichten will, hat jetzt wieder gute Chancen: Am Mittwoch schloss der Gemeinderat den Erschließungsvertrag für das Neubaugebiet „Entlang der K 18“ mit der WVE GmbH aus Kaiserslautern ab. Die WVE wird das Gebiet, in dem 14 Bauplätze entstehen sollen, im Auftrag der Gemeinde privat erschließen.
Die Planungen segnete der Rat in groben Zügen ab. Derzeit seien noch Verschiebungen bei den Erschließungsstraßen – zum Beispiel auf welcher Höhe die Zufahrt von der K 18 erfolgt – möglich, erläuterten Hans-Werner Schlunz von der WVE und Bürgermeister Manfred Biedinger. Wer Interesse an einem Bauplatz hat, könne sich schon melden. „Jetzt ist es noch möglich, die Grundstücks so zuzuschneiden, wie es gewünscht wird“, sagte Biedinger. Bislang sind Grundstücksgrößen zwischen 470 und 790 Quadratmeter vorgesehen. Geregelt ist, dass die WVE die komplette Erschließung des Gebiets übernimmt und auch die entsprechenden Verträge mit den Grundstückseigentümern abschließt. Biogasanlage. Der Betreiber der Biogasanlage in Herschberg möchte eine Lagerhalle bauen, das Fahrsilo erweitern, den Container für das Blockheizkraftwerk verlegen, die Versickerungsmulde verlagern und vergrößern und einen Havariewall anlegen. Zu all diesen Bauanträgen erteilte der Rat sein Einverständnis. Da es sich um ein privilegiertes Bauvorhaben im Außenbereich handele, gebe es rechtlich ohnehin keine andere Möglichkeit, erläuterte Biedinger. „Am Friedhof“. Geändert wird der Bebauungsplan „Am Friedhof“. Dort sind bislang nur einstöckige Wohngebäude zulässig. Ein Hauseigentümer möchte aufstocken. Durch die Änderung des Plans, der der Rat zustimmte, soll das ermöglicht werden.