Rheinpfalz Ratssplitter: Tourismus brummt

Placeholder-Image
Gästezahlen gestiegen

Wie Verbandsbürgermeister Werner Kölsch bei den Haushaltsberatungen mitteilte, errechnen sich für das abgelaufene Jahr 2017 erfreuliche Steigerungen im touristischen Bereich. Die Gästezahl in der Urlaubsregion Hauenstein sei gegenüber dem Vorjahr um 9,5 Prozent auf 28.968 gestiegen. 2016 hatte man 26.463 Gäste gezählt. Im vergangenen Jahr wurden 73.367 Übernachtungen registriert, was gegenüber 2016 (72.455) eine Steigerung um 1,3 Prozent ausmacht. Daraus ergibt sich für 2017 eine Verweildauer von 2,5 Tagen. Kommunalreform „Unsere Situation in der Warteschleife ist unbefriedigend“, stellte Bürgermeister Werner Kölsch in der Ratssitzung am Dienstag in einem kurzen Statement zur Kommunal- und Verwaltungsreform fest. Er stellte die Position des Ministeriums dar, nach der die favorisierte 1:7-Lösung (Hinterweidenthal zu Dahn, der Rest zu Annweiler) den „Ausnahmefall“ darstelle, der nur zum Tragen kommen könne, wenn der Landkreis zustimme. Das Ministerium verstehe die Resolution des Kreistags aus dem Spätjahr 2016 als „wichtigen Belang“. Der Kreistag werde die Angelegenheit am 19. März erneut beraten. Kölsch appellierte an die Kreistagsmitglieder aus der Verbandsgemeinde, im Kreistag entlang des dokumentierten Bürgerwillens zu votieren. Unverändert sei nach wie vor der Zeitrahmen, den das Ministerium verfolge: Die nächste Stufe der Reform soll zum 1. Juli 2019 vollzogen sein. Langerkopf Auch beim Bundesamt für Naturschutz in Bonn fand die Verbandsgemeinde Hauenstein keine Unterstützung für ihre Forderung nach rückstandslosem Rückbau der ehemaligen Militärliegenschaft Langerkopf bei Hofstätten. Wie Bürgermeister Werner Kölsch mitteilte, bezieht sich das Bonner Amt in seiner Beantwortung einer Anfrage aus dem Hauensteiner Rathaus auf ein Schreiben der Mainzer Umweltministerin Ulrike Höfken und eine Stellungnahme des MAB-Komitees (MAB: Man and Biosphere) der Unesco und sieht darauf aufbauend „keinen Handlungsbedarf“. Breitband Ein Gespräch mit der Telekom habe ergeben, dass in Hinterweidenthal wohl ab August auch Privathaushalten eine Übertragungsrate von 50 bis 100 Mbit/s zur Verfügung gestellt werden könne. Hauenstein und Wilgartswiesen sollen Ende 2018 folgen, Hofstätten und Hermersbergerhof erst Anfang 2019. Für die Gemeinden des Luger Tales müsse die Möglichkeit eines schnellen Internet via Vectoring durch die Firma Innexio überprüft werden.

x